Dr. rer. nat. Christina Corente        Heilpraktikerin
 

Aktuell :


Nun fällt mir auf, dass ich Sie?/euch? im News-Ticker automatisch geduzt habe, was ich gewöhnlich gar nicht mag. Doch in diesem Fall erscheint mir mein Ansinnen geradezu intim und das "du" bei allem Respekt plötzlich angemessen. Also schlage ich vor, wir verschieben diese Frage auf die Mai-Nachricht, wo sich wahrscheinlich mein hoch geschätztes "Sie" ebenso automatisch wieder einstellen wird.

Meiner Erfahrung nach kann ein Hobby gar nicht scheinbar nichtig oder abstrus genug sein. Es muss überhaupt nicht das ausgestellte Ölgemälde oder der Chart-taugliche Song sein, der einen inspiriert, belebt und begeistert. 

Weil das Beiläufige, Alltägliche so viel mehr Spaß macht, taugt gerade die kleine, abstruse Leidenschaft glänzend zum Seelenputzer. Ich kann es mir nur damit erklären, dass hier jedes Mal Erfolgserlebnisse warten, wo das Leben uns sonst gelehrt hat, dass wir uns im Allgemeinen blöde rackern müssen, um dann mitunter auch noch das kleinste bisschen Anerkennung verwehrt zu bekommen. Dieses Muster haben die meisten von uns in der Kindheit gelernt und dass dann das ganze Leben so ablaufen soll, mündet im Sumpf tiefen Frustes. So geht es vielen und so ist es kein Wunder, dass die Zahlen der Burnout- und Depression-Erkrankten steigen und steigen...

Um mich selbst zu retten, hege und pflege ich seit Jahren allerlei kleine, abstruse Leidenschaften. Wer gar nicht weiß, was ich damit überhaupt meine, dem seien hier einige Beispiele gegeben: 

- Ich liebe es schon mein ganzes, mittlerweile 60-jähriges Leben lang, anderen Leuten in die Wohnungen und Gärten zu starren, wobei sich nicht selten ein ganzer Roman im Schnelldurchlauf in meinem Kopf abspielt und dort komischerweise in der Lage ist, jede Menge Vergnügen zu produzieren. In meiner Geburtsstadt Berlin habe ich es einmal soweit getrieben, dass ich mit der S-Bahn an meiner eigenen Wohnung vorbei gedüst bin und mir selbst ins Zuhause gestarrt habe - ein ebenso zweckfreies wie geradezu sinnliches Vergnügen. Bei dem ich auch noch lernte, dass ich mit sehr begrenzten Mitteln ein - wie ich fand - bildhübsches Zuhause schaffen und meinen eigenen "Roman" damit gründlich aufgepeppen konnte ... Selbstbewusstsein der etwas anderen Art würde ich es vielleicht heute nennen wollen.

- Und dass ich Tiere liebe, begleitet mich ebenfalls schon mein ganzes Dasein. Unter Tierhalter:innen ist es ja auch überhaupt kein Geheimnis, dass die von uns Gehaltenen meistens besser zurücklieben als jeder Mensch. Und wir brechen gern und immer wieder in Rührung aus, wenn wir unvermutet dort genau die Anerkennung ernten, nach der wir uns so sehnen (siehe oben). Und Humor haben Tiere im Überfluss - wer daran zweifelt, dem sei meine Wellensittich-Mannschaft vorgeführt, die sich nach der Renovierung des Vogelzimmers mustergültig für das Foto aufgestellt haben: (Und nein, ich habe keine Photoshop oder KI oder was auch immer zu Hilfe genommen...)

Aber halt! Das ist ja schon wieder spektakulär! Das muss das Hobby ja gar nicht sein, wie weiter oben bereits festgestellt. Denn dazu bedarf es keiner außergewöhnlichen Fähigkeiten, sondern allenfalls offener Augen, der Bereitschaft, sich ein bisschen Zeit zu nehmen und - auch schon erwähnt - etwas Leidenschaft. 

Wie es scheint, hat meine Nichte einiges davon geerbt. Im letzten Sommer hat sie mir ein Video von brütenden Ringeltauben auf ihrem Balkon geschickt, dass ich aus irgendwelchen Gründen nicht geladen bekomme (Sorry, Null-Tech-Tante!). 

Aber damit  bin ich nun auch schon endlich fertig mit meiner Predigt für diesen Monat. Bestimmt habe ich die eine oder den anderen zum Sammeln abstruser Momente, die das Herz erfreuen, inspirieren können. In diesem Sinne einen prächtigen April wünscht dir/ Ihnen

eure/ Ihre Heilpraktikerin 

Christina Corente



Ältere Nachrichten:

Obwohl dieser Pilz liebend gern auf Eichen wächst, sind uns die Chinesen wieder einmal um ein paar Jahrtausende voraus, was die Heilwirkung des Glänzenden Lackporlings (auf lateinisch Ganoderma lucidem), wie der Heilpilz Reishi auch heißt, angeht. Aber es ist ja glücklicherweise nie zu spät, um diesen Schatz nun für sich zu entdecken.

Die herausragendste Eigenschaft dieses Pilzes bezieht sich, wie ich finde, darauf dass er Schwäche-Zuständen massiv entgegenwirken kann, ganz gleich ob diese nun von überstandenen Erkältungs- oder anderen Krankheiten oder von der winterlichen Witterung herrühren - oder gleich, was bei vielen Menschen derzeit der Fall sein dürfte, von allem zusammen. 

Etliche Polysaccharide und Triterpene in dem Extrakt des Pilzes sind offenbar in der Lage, unser Immunsystem im Kampf gegen Krankheitserreger und beim Abräumen zellulärer Altlasten in vielfältiger Weise zu unterstützen. Erspüren lässt sich das bereits nach kurzer Einnahme-Zeit unter Umständen am tieferen und ruhigerem Schlaf sowie dem guten Gefühl, allmählich wieder zu alter Kraft zurück zu finden.

Einnehmen lässt sich der Reishi auf verschiedene Weise. Da er bitter schmecken soll und im Gegensatz zu Austernpilz oder Shiitake kein Speisepilz ist, habe ich mich für Kapseln aus dem Reformhaus entschieden. Eine morgens und eine abends scheint die gängige Dosis zu sein, mit der ich selbst gut klar komme. Alles weitere zu diesem wirklich tollen Vitalitäts-Spender können Sie beispielsweise in diesem Beitrag vom Zentrum für Gesundheit nachlesen.


Februar:

Die Akademie von Mathias Berner (ehemals United to heal) bietet zum großen Teil kostenfrei Lehrvideos mit Nate Schwartz zum Thema Homöopathie! Hier kann man sich zum Newsletter anmelden und hier sind die Videos der vergangenen Woche freigeschaltet: https://mathiasberner.com/schwartz-homoeopathie/


Januar:

Weiter mit QiGong: Und zwar gibt es nicht nur heilsame Atemübungen und Bewegungen, sondern auch Massagen, die sich zwischendurch selbst und rasch durchführen lassen. Hier drei Beispiele rund um den Kopf:

1.) Für die Augen: Mit beiden Daumennägeln von der Mitte (Nasenwurzel) zu den Schläfen über den Brauen entlang streichen 

Sind die Hände kalt, macht es Sinn sie vorher warm zu hauchen. Dann mit den Daumennägeln wie beschrieben die Haut über den Augenbrauen entspannen. Dabei die Augen schließen, da sich erst dann die sechs Muskeln rund um jeden Augapfel entspannen können. Jeweils drei bis fünf Mal wiederholen.

2.) Für die Nase: Die Nasenwurzel bis zu den Nasenflügeln rechts und links seitlich abklopfen

Keine Nase ist so verstopft, dass sie sich dadurch nicht frei läuft... - und an den Nasenflügeln befindet sich zudem ein Akupressur-Punkt für den Dünndarm. Verstopfung allenthalben hat so keine Chance!! Drei bis fünf Mal jeweils wiederholen.

3.) Für die Ohren: Mit Daumen und Zeigefinger die Ohrmuscheln durchmassieren. 

Zunächst dabei jede Ohrmuschel zwischen Daumen und Zeigefinger ziehen und senkrecht reiben, was die vielen Drüsen rund um das Ohr anregt. Anschließend jede Muschel von dem Läppchen aus beginnend kräftig durchmassieren. Zusätzlicher Tipp, der bei Tinnitus helfen soll: Als letztes die Ohren mit den Zeigefingern kurz verschließen und dann nach unten mit leichtem Ruck wieder öffnen. Jeweils wie gehabt drei bis fünf Mal wiederholen.

Wem das wie mir super gefällt, der kann sich auf YouTube oder mit Hilfe spezieller Bücher zum Thema weiterbilden. Am besten ist natürlich ein Kurs unter Anleitung zum Thema, zum Beispiel in der Volkshochschule.

Einen schönen Jahresbeginn wünscht Ihnen 

Ihre Heilpraktikerin Christina Corente


Dezember-Beitrag:

Was die Meditation an Kraft sich selbst zu heilen verspricht, das hält vielleicht QiGong, die - locker übersetzt "bewegte Meditation" - innerhalb der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). "Qi" bezeichnet dabei die Lebensenergie, die sich durch Bewegung wecken lässt, "Gong" steht für den Eifer, die Pflege und regelmäßige Übung, um das "Qi" tatsächlich bewusst zu aktivieren. 

Wem sich das zu kompliziert anhört, dem kann die praktische Erfahrung helfen, beispielsweise in einer Schnupperstunde bei einer der überall angebotenen QiGong-Kurse, etwa in den örtlichen Volkshochschulen. Obgleich jede Übung Aufmerksamkeit erfordert, sind sie nicht im herkömmlichen Sinne schwierig oder mit Turnübungen zu vergleichen. Auch mit körperlichen Einschränkungen kann man ohne weiteres teilnehmen. Vieles lässt sich auch im Sitzen praktizieren oder auslassen. Einen Drang zur Vollständigkeit der durchgeführten Übungen gibt es Gottseidank nicht.

Schnell zeigt sich in der Praxis jedoch, ob diese Form der regelmäßigen Bewegung etwas für einen ist oder nicht, das ist das Schöne daran. Wen die Übungen ansprechen, der fühlt sich schon nach einer Viertelstunde besser. Ein "Geheimnis" der Wirksamkeit besteht möglicherweise darin, dass man durch die tänzerischen Gesten mit der Umgebung kommuniziert, Unerwünschtes beispielsweise abwehrt und Nährendes für sich zu mehren vermag. Spielerisch positiv zu handeln - das lernt man dort. Auch wenn ich mich dabei ein bisschen weit aus dem Fenster lehne (ich praktiziere ja nur QiGong, lehre es aber weder theoretisch noch praktisch ...), so spiegelt es doch meine unmittelbaren Eindrücke wieder. Was für jemanden, den das anspricht, ja durchaus der entscheidende Punkt sein kann, QiGong ebenfalls für sich auszuprobieren. 

Mehr möchte ich gar nicht verraten, weitere Infos finden sich ja vielerorts. Ach, eines vielleicht noch: So simpel wie manche Übungen erscheinen, sollten Sie sie doch vor allem zu Anfang nicht ohne Anleitung durchführen. Weil sich sonst hartnäckige Fehler einschleichen können, die den Effekt mindern oder umkehren können. 

Einen angenehmen optischen ersten Eindruck erhalten Sie rechts im Video.

Darüber hinaus wünsche ich Ihnen eine friedliche und herrliche Adventszeit, schöne Weihnachten, ein gutes neues Jahr und grüße Sie zudem sehr herzlich. 

Ihre Heilpraktikerin Christina Corente




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