Nachricht im September

Wechseljahre einer Kaiserin - wie Sie die Zeit des Wechsels am besten nutzen!

Wenn wir etwas regelmäßig falsch verstehen, dann sind es wohl die Wechseljahre. Dabei könnte es schon vom Wort her so einfach sein: die Wechseljahre kündigen einen WECHSEL an.

Und es ist ja nicht so, dass (vor allem) der (weibliche) Körper dazu keine Zeichen senden würde. Doch auch diese werden leider reihenweise missverstanden. So sind die berüchtigten Hitzewallungen nicht dazu da, um uns Bataillone von Blusen wechseln zu lassen, sondern sie künden eher von Energie, die noch nicht weiß, wohin mit sich.

Der Schwindel, der manche Frau in dieser Zeit befällt, könnte Ausdruck von Verwirrung und vorübergehender Orientierungslosigkeit sein. Und dass die Periode mit der Zeit wegfällt und der Hormonstatus sich niedriger einpendelt, muss nicht heißen, dass wir uns selbst abschaffen möchten. Sondern es weist vielmehr daraufhin, dass künftig neue und andere Aufgaben auf uns warten als Kinder zu bekommen.

Solange sich das noch nicht herumgesprochen hat, bleiben viele Frauen latent panisch auf ihrem Beschwerdebild sitzen, beziehungsweise verstärken die Symptome unfreiwillig in einer Art selbsterfüllenden Prophezeiung ihrer negativen Annahmen.

So ist bei vielen die Lage. Und was führt da jetzt heraus? In meinen Augen ist das zu dieser Zeit vor allem wiedererlangte Selbstständigkeit!

Bevor klar wird, wie ich das meine, zwei Fakten über Hormone:

1.) Wichtig für unser Wohlbefinden als Frau sind zwei Hormon"sorten": das Gestagen (oder Progesteron) und das Östrogen (Estriol ist eine von 20 Östrogenen, die unser Körper herstellen kann und am einfachsten von der Leber abzubauen). In der Pubertät wird die Produktion von beiden hochgefahren, im Wechsel wieder herunter. So weit so normal.

2.) Entscheidend ist aber etwas anderes. Und zwar das mengenmäßige Verhältnis der beiden zueinander. Egal, ob wir von beidem gerade viel oder wenig produzieren, wir brauchen jeweils ein passendes Verhältnis, um uns wohlzufühlen.

In der Phase des Wechsels (oder nach einem operativen Eingriff, etwa bei der Uterusentfernung) gerät das Verhältnis aus dem Gleichgewicht. Natürlich lässt sich das beim Arzt oder auch bei manchen Heilpraktikern messen. Um äußerlich (!) und auf natürliche Weise (!) für Ersatz zu sorgen, ist das aber nicht zwingend nötig. Das kann frau allein probieren. Und hier geht probieren über studieren!

Das meinte ich mit Selbständigkeit! Bei einigen Glücklichen reicht dazu Yamswurzelgel (z.B. von der Firma Quintessence, erhältlich übers Netz). Eine erbsengroße Menge davon wird täglich oder in größeren Zeitabständen auf den Unterarmen innen verteilt. Es enthält eine Vorstufe beider Hormon"sorten", die der Körper dann idealerweise selbst im erforderlichen Verhältnis herstellen kann.

Wer sich damit allein noch nicht wohlfühlt, stellt wahrscheinlich nicht genug Östrogen her, das erst weiter hinten in der Stoffwechselkette produziert wird. Die einfachste Form, Östrogen zu ersetzen, ist die Zuführung von Estriol-Creme (z.B. von der Firma Biovea, die von der Hormonmenge her unterhalb der Verschreibungspflicht bleibt). Das Produkt lässt sich ebenfalls in erbsengroßer Menge auf den Innenseiten der Oberschenkel verreiben. Wie häufig, bestimmt auch hier der Wohlfühleffekt!

Da das Estriol natürlich gewonnen werden muss und die Firmen sich leider bedeckt damit halten, woher sie es beziehen, kann man auch versuchen, es pflanzlich zu ersetzen. Bewährt haben sich hier eine Tinktur aus dem Mönchspfeffer (Agnus castus) oder ein Tee aus dem Storchschnabelgewächs (Geranium robertianum, zu beziehen in Kräuterläden). Insgesamt hormonausgleichend und beruhigend wirkt überraschenderweise auch Lindenblütentee, den die meisten zur Linderung bei Erkältungssymptomen verwenden und daher kennen.

Das alles funktioniert nicht bei jedem Menschen gleich gut, aber einen Versuch ist es allemal wert! Leidet jemand unter stärkeren Beschwerden wie anhaltender Haut- und Schleimhauttrockenheit oder Haarausfall, stößt die Selbstbehandlung auch "bei Kaisers" an ihre Grenzen und ein Gang zum Heilpraktiker oder Arzt wäre das beste.

Einen schönen und hoffentlich spätsommerlichen September wünscht Ihnen

Ihre Heilpraktikerin Christina Corente

Von der Wiederentdeckung der miasmatischen Behandlung

Nach dem ganzen Hickhack um die Homöopathie und ihren leidenschaftlichsten Befürworter und modernen Begründer, Dr. Samuel Hahnemann, habe ich vor einiger Zeit beschlossen, mich durch dessen geschriebenes Werk zu arbeiten.

Als ich damit anfing, wollte ich einfach möglichst fundiert mitreden können und von Herrn Dr. Hahnemanns Wirken nicht - wie übrigens fast alle seiner Kritiker - bloß eine verschwommene Vorstellung mit mir herumtragen und mich auch später in der Anwendung, dann nicht damit begnügen.

Spätestens seit heute früh, als ich mich dem Paragrafen 282 (von insgesamt 291 Paragrafen seiner Organon genannten Handlungsanweisung) widmete, habe ich begriffen, dass es sich beim Organon wirklich um nicht weniger als eine Ausbildung zum Heilkünstler handelt.

Beschämt musste ich feststellen, dass es schlauer gewesen wäre, Hahnemanns Schriften vor dem Beginn von homöopathischen Behandlungen bei Patienten zu studieren. Aber besser spät als überhaupt nicht, oder?

Und mir half es und es hat mich darüber hinaus ermutigt, dass ich in der letzten, ja ziemlich verzweifelten Zeit, im Großen und Ganzen so gehandelt habe, wie Herr Dr. Hahnemann es im Paragrafen 282 empfiehlt.

Dort sagt er nämlich im wesentlichen, dass man bei starken Beschwerden zu Beginn einer homöopathischen Behandlung zunächst miasmatisch behandeln solle und das ganz anders, als er es sonst bevorzugte, also mit sehr hohen Verdünnungen und durch häufige Mittelgaben beispielsweise. Und das ziehe man dann, salopp gesagt, bis zum Abklingen der Beschwerden beim Patienten durch.

Dazu muss ich erklären, dass Hahnemann unter einem Miasma ein chronisches Leiden verstand, dass in der Familie des Patienten über viele Generationen etliche Angehörige quälte und ihnen über lange Zeit viel von ihrem Lebensmut nahm. Und genau dort setzt seiner Ansicht nach die Behandlung mit einem diesem Leiden sehr ähnlichen Mittel an.

Weil die miasmatische Krankheit den Betroffenen hauptsächlich geistig-seelisch belastet, darf hier anders behandelt werden als bei Leiden unserer Zeit. Und deswegen können alte miasmatische Mittel wie zum Beispiel Nosoden bei den chronischen Auswirkungen einer eigentlich ausgeheilten Corona-Infektion helfen, oder anders gesagt gegen die Müdigkeit und Antriebslosigkeit, gegen die Konzentrationsschwächen oder ständigen Schmerzen eines am sogenannten Long-Covid krankenden Menschen.

Und die Erfahrungen, die ich diesbezüglich machen durfte, geben Anlass zu Hoffnung. Natürlich wie immer mit der Einschränkung, dass Heilpraktiker/innen wie ich akute Infektionskrankheiten nicht behandeln dürfen, sondern ausschließlich die chronifizierten Folgen einer solchen ausgeheilten Infektion und das am besten begleitend!

Einen schönen hochsommerlichen August wünscht Ihnen

Ihre Heilpraktikerin Christina Corente

Herpes nach der Impfung? Dagegen hilft Lysin!

Zur Corona-Impfung habe ich nun schon so ziemlich alles gehört von "Wie kann man sich bei dem Piks so anstellen?" bis "Alle, die sich jetzt impfen lassen, sind in spätestens zwei Jahren tot!", dazu zahllose Zwischenvarianten.

Nach allem, was ich damit mittlerweile so erfahren und selbst erlebt habe, stimmt in etwa folgendes: Gegen eine Infektion mit Coronaviren und ihren Mutanten gibt es Impfschutz. Der ist aber tatsächlich leider nicht in jedem Fall völlig nebenwirkungsfrei zu haben.

Neben vielem, was die Krankheit selbst so zu bieten hat an Erkältungsanzeichen, Fieber, Kopf- und Knochenschmerzen, Gefühlen von Abgeschlagenheit und Antriebslosigkeit, brechen auch alte, ausgeheilte Viruserkrankungen wie Herpes simplex, Gürtelrose oder Morbus Pfeiffer manchmal erneut aus. Bei der Impfung scheint es bisweilen ähnlich zu sein.

Das muss wie gesagt nicht jedem passieren, der sich hat impfen lassen oder erkrankt war. Viele spüren von der Impfung tatsächlich überhaupt nichts. Also bitte nicht von vornherein verunsichern lassen!

Aber bei wem sich tatsächlich ein altes virales Leiden nach durchgemachter Infektion oder Impfung vorübergehend wieder blicken lässt, der muss das nicht hilf- und tatenlos durchstehen, wie es einem bei viralen Erkrankungen oft suggeriert wird. Vielfach kann es helfen, eine Zeitlang die verschreibungsfrei in der Apotheke erhältliche Aminosäure L-Lysin einzunehmen.

60 Kapseln davon (zu je einem Gramm) kosten dabei um die zehn Euro. Über die Zeit des Ausbruchs hinweg (also bei Herpes simplex von den ersten Gefühlen der Hautspannung und des Juckens betroffener Stellen bis zum Abheilen der Bläschen) können drei Kapseln am Tag eingenommen dabei helfen, die Virusvermehrung in Schach zu halten.

Wichtig dabei: "Gegenspieler" des Lysins ist das Arginin, ebenfalls eine Aminosäure, die normalerweise ergänzend eingenommen den Blutdruck senken kann. Leider hilft sie auch den Viren, sich fleißig zu vermehren und sollte während eines Ausbruchs überhaupt nicht eingenommen werden. Wer schon weiß, dass er zu Viruserkrankungen neigt, verzichtet am besten ganz darauf!

Anders herum könnten wiederum Vegetarier und Veganer überlegen, ob sie Lysin nicht zumindest hin und wieder ergänzend einnehmen, da sich die Aminosäure hauptsächlich in Fleisch und Fisch findet. Selbst herstellen kann sie der Körper nämlich leider nicht!

Abschließend noch der Hinweis, bitte nicht lange zu fackeln, wenn es einem angesichts eine Infektion oder auch nach einer Impfung auf einmal so richtig schlecht gehen sollte. Dann scheuen Sie sich bitte nicht, sofort ärztliche Hilfe aufzusuchen oder ins Krankenhaus zu gehen. Es gibt inzwischen viel Erfahrung mit "ausgerutschten" Immunsystemen, beispielsweise durch aufbauende Infusionen oder passender Medikation. Fast überall hilft übrigens enthaltenes Lysin dem Körper bei der Aufnahme! Werfen Sie nur mal bei frei verkäuflichen Schmerzmitteln einen Blick auf den Beipackzettel.

Einen erholsamen Juni wünscht Ihnen

Ihre Heilpraktikerin Christina Corente

Einen auf Rückzug, Pause und sich unsichtbar machen!

Die Gesellschaft ist ja leider völlig wahnsinnig geworden. Heute, am 1. Mai, eigentlich als besinnlicher Feiertag eingerichtet, wird dieses Land aktiv wie nie: Neben etlichen tausend Demonstranten müssen auch Tausende Ordnungskräfte unterwegs sein, indem sie gemeinsam mit den Demonstrierenden diesem Tag jeden Rest von Besinnlichkeit austreiben.

Ganz gleich, was jeder von uns politisch davon hält, zeigt es vor allem eines. Wir gönnen uns nie nie niemals mehr Ruhe. Wir alle leben anscheinend in der Stadt, die niemals schläft.

Doch wie heißt es so schön? Kann man (mit)machen - muss man aber nicht. Wir können uns als Einzelne gegen den Wahnsinn wehren, indem wir

- für jeden von uns regelmäßige Schaffenspausen durchboxen und, bitte ja, ohne dass auch nur einen von uns ein schlechtes Gewissen dabei plagt. Wer Schichten durchzuhalten hat, konzentriere sich auf genügend freies "Danach" und ausreichend lange Ferien.

- Rückzugsmöglichkeiten nicht als Schwäche sehen, sondern als der Gesundheit zuträglichen Gewinn: Handy aus, Rechner aus, so oft wie möglich. Frauen sind während der Menses auch mal einfach überhaupt nicht erreichbar. Geht nicht? Geht doch - und das Beste daran: schon nach kurzer Zeit erinnert sich niemand mehr daran, dass man sich mal ausgeklinkt hat oder warum.

- uns auch mal unsichtbar machen. Laut der Damen, deren Pflanzenführung ich vor Jahren mitgemacht habe, geht das, wenn man einige getrocknete Farnblätter mit sich führt. Wenn das Quatsch sein sollte, ist es wenigstens kreativer Quatsch, den jeder ausprobieren kann.

Schnell erklärt ist damit auch weiße und schwarze Magie: Weiß bleibt sie, wenn man dank der Farnblätter unsichtbar ist, schwarz wird sie, wenn man so in der U-Bahn erfolgreich schwarz fahren möchte!

In diesem Sinne tanzen Sie schön und wahrscheinlich noch sehr für sich und von mir aus im Wohnzimmer in den Mai! Alles Gute wünscht Ihnen

Ihre Heilpraktikerin Christina Corente

Nachricht im August

Von der Wiederentdeckung der miasmatischen Behandlung

Nach dem ganzen Hickhack um die Homöopathie und ihren leidenschaftlichsten Befürworter und modernen Begründer, Dr. Samuel Hahnemann, habe ich vor einiger Zeit beschlossen, mich durch dessen geschriebenes Werk zu arbeiten.

Als ich damit anfing, wollte ich einfach möglichst fundiert mitreden können und von Herrn Dr. Hahnemanns Wirken nicht - wie übrigens fast alle seiner Kritiker - bloß eine verschwommene Vorstellung mit mir herumtragen und mich auch später in der Anwendung, dann nicht damit begnügen.

Spätestens seit heute früh, als ich mich dem Paragrafen 282 (von insgesamt 291 Paragrafen seiner Organon genannten Handlungsanweisung) widmete, habe ich begriffen, dass es sich beim Organon wirklich um nicht weniger als eine Ausbildung zum Heilkünstler handelt.

Beschämt musste ich feststellen, dass es schlauer gewesen wäre, Hahnemanns Schriften vor dem Beginn von homöopathischen Behandlungen bei Patienten zu studieren. Aber besser spät als überhaupt nicht, oder?

Und mir half es und es hat mich darüber hinaus ermutigt, dass ich in der letzten, ja ziemlich verzweifelten Zeit, im Großen und Ganzen so gehandelt habe, wie Herr Dr. Hahnemann es im Paragrafen 282 empfiehlt.

Dort sagt er nämlich im wesentlichen, dass man bei starken Beschwerden zu Beginn einer homöopathischen Behandlung zunächst miasmatisch behandeln solle und das ganz anders, als er es sonst bevorzugte, also mit sehr hohen Verdünnungen und durch häufige Mittelgaben beispielsweise. Und das ziehe man dann, salopp gesagt, bis zum Abklingen der Beschwerden beim Patienten durch.

Dazu muss ich erklären, dass Hahnemann unter einem Miasma ein chronisches Leiden verstand, dass in der Familie des Patienten über viele Generationen etliche Angehörige quälte und ihnen über lange Zeit viel von ihrem Lebensmut nahm. Und genau dort setzt seiner Ansicht nach die Behandlung mit einem diesem Leiden sehr ähnlichen Mittel an.

Weil die miasmatische Krankheit den Betroffenen hauptsächlich geistig-seelisch belastet, darf hier anders behandelt werden als bei Leiden unserer Zeit. Und deswegen können alte miasmatische Mittel wie zum Beispiel Nosoden bei den chronischen Auswirkungen einer eigentlich ausgeheilten Corona-Infektion helfen, oder anders gesagt gegen die Müdigkeit und Antriebslosigkeit, gegen die Konzentrationsschwächen oder ständigen Schmerzen eines am sogenannten Long-Covid krankenden Menschen.

Und die Erfahrungen, die ich diesbezüglich machen durfte, geben Anlass zu Hoffnung. Natürlich wie immer mit der Einschränkung, dass Heilpraktiker/innen wie ich akute Infektionskrankheiten nicht behandeln dürfen, sondern ausschließlich die chronifizierten Folgen einer solchen ausgeheilten Infektion und das am besten begleitend!

Einen schönen hochsommerlichen August wünscht Ihnen

Ihre Heilpraktikerin Christina Corente

Herpes nach der Impfung? Dagegen hilft Lysin!

Zur Corona-Impfung habe ich nun schon so ziemlich alles gehört von "Wie kann man sich bei dem Piks so anstellen?" bis "Alle, die sich jetzt impfen lassen, sind in spätestens zwei Jahren tot!", dazu zahllose Zwischenvarianten.

Nach allem, was ich damit mittlerweile so erfahren und selbst erlebt habe, stimmt in etwa folgendes: Gegen eine Infektion mit Coronaviren und ihren Mutanten gibt es Impfschutz. Der ist aber tatsächlich leider nicht in jedem Fall völlig nebenwirkungsfrei zu haben.

Neben vielem, was die Krankheit selbst so zu bieten hat an Erkältungsanzeichen, Fieber, Kopf- und Knochenschmerzen, Gefühlen von Abgeschlagenheit und Antriebslosigkeit, brechen auch alte, ausgeheilte Viruserkrankungen wie Herpes simplex, Gürtelrose oder Morbus Pfeiffer manchmal erneut aus. Bei der Impfung scheint es bisweilen ähnlich zu sein.

Das muss wie gesagt nicht jedem passieren, der sich hat impfen lassen oder erkrankt war. Viele spüren von der Impfung tatsächlich überhaupt nichts. Also bitte nicht von vornherein verunsichern lassen!

Aber bei wem sich tatsächlich ein altes virales Leiden nach durchgemachter Infektion oder Impfung vorübergehend wieder blicken lässt, der muss das nicht hilf- und tatenlos durchstehen, wie es einem bei viralen Erkrankungen oft suggeriert wird. Vielfach kann es helfen, eine Zeitlang die verschreibungsfrei in der Apotheke erhältliche Aminosäure L-Lysin einzunehmen.

60 Kapseln davon (zu je einem Gramm) kosten dabei um die zehn Euro. Über die Zeit des Ausbruchs hinweg (also bei Herpes simplex von den ersten Gefühlen der Hautspannung und des Juckens betroffener Stellen bis zum Abheilen der Bläschen) können drei Kapseln am Tag eingenommen dabei helfen, die Virusvermehrung in Schach zu halten.

Wichtig dabei: "Gegenspieler" des Lysins ist das Arginin, ebenfalls eine Aminosäure, die normalerweise ergänzend eingenommen den Blutdruck senken kann. Leider hilft sie auch den Viren, sich fleißig zu vermehren und sollte während eines Ausbruchs überhaupt nicht eingenommen werden. Wer schon weiß, dass er zu Viruserkrankungen neigt, verzichtet am besten ganz darauf!

Anders herum könnten wiederum Vegetarier und Veganer überlegen, ob sie Lysin nicht zumindest hin und wieder ergänzend einnehmen, da sich die Aminosäure hauptsächlich in Fleisch und Fisch findet. Selbst herstellen kann sie der Körper nämlich leider nicht!

Abschließend noch der Hinweis, bitte nicht lange zu fackeln, wenn es einem angesichts eine Infektion oder auch nach einer Impfung auf einmal so richtig schlecht gehen sollte. Dann scheuen Sie sich bitte nicht, sofort ärztliche Hilfe aufzusuchen oder ins Krankenhaus zu gehen. Es gibt inzwischen viel Erfahrung mit "ausgerutschten" Immunsystemen, beispielsweise durch aufbauende Infusionen oder passender Medikation. Fast überall hilft übrigens enthaltenes Lysin dem Körper bei der Aufnahme! Werfen Sie nur mal bei frei verkäuflichen Schmerzmitteln einen Blick auf den Beipackzettel.

Einen erholsamen Juni wünscht Ihnen

Ihre Heilpraktikerin Christina Corente

Einen auf Rückzug, Pause und sich unsichtbar machen!

Die Gesellschaft ist ja leider völlig wahnsinnig geworden. Heute, am 1. Mai, eigentlich als besinnlicher Feiertag eingerichtet, wird dieses Land aktiv wie nie: Neben etlichen tausend Demonstranten müssen auch Tausende Ordnungskräfte unterwegs sein, indem sie gemeinsam mit den Demonstrierenden diesem Tag jeden Rest von Besinnlichkeit austreiben.

Ganz gleich, was jeder von uns politisch davon hält, zeigt es vor allem eines. Wir gönnen uns nie nie niemals mehr Ruhe. Wir alle leben anscheinend in der Stadt, die niemals schläft.

Doch wie heißt es so schön? Kann man (mit)machen - muss man aber nicht. Wir können uns als Einzelne gegen den Wahnsinn wehren, indem wir

- für jeden von uns regelmäßige Schaffenspausen durchboxen und, bitte ja, ohne dass auch nur einen von uns ein schlechtes Gewissen dabei plagt. Wer Schichten durchzuhalten hat, konzentriere sich auf genügend freies "Danach" und ausreichend lange Ferien.

- Rückzugsmöglichkeiten nicht als Schwäche sehen, sondern als der Gesundheit zuträglichen Gewinn: Handy aus, Rechner aus, so oft wie möglich. Frauen sind während der Menses auch mal einfach überhaupt nicht erreichbar. Geht nicht? Geht doch - und das Beste daran: schon nach kurzer Zeit erinnert sich niemand mehr daran, dass man sich mal ausgeklinkt hat oder warum.

- uns auch mal unsichtbar machen. Laut der Damen, deren Pflanzenführung ich vor Jahren mitgemacht habe, geht das, wenn man einige getrocknete Farnblätter mit sich führt. Wenn das Quatsch sein sollte, ist es wenigstens kreativer Quatsch, den jeder ausprobieren kann.

Schnell erklärt ist damit auch weiße und schwarze Magie: Weiß bleibt sie, wenn man dank der Farnblätter unsichtbar ist, schwarz wird sie, wenn man so in der U-Bahn erfolgreich schwarz fahren möchte!

In diesem Sinne tanzen Sie schön und wahrscheinlich noch sehr für sich und von mir aus im Wohnzimmer in den Mai! Alles Gute wünscht Ihnen

Ihre Heilpraktikerin Christina Corente

Nachricht im Juli

Den Folgen der Pandemie naturheilkundlich beikommen

Ganz langsam und jetzt, wo wir im halbwegs sicheren Sommer vorsichtig wieder die Nase aus dem Sumpf stecken, wird offenbar, wie sehr Corona jeden von uns gezeichnet hat.

Dazu muss man gar kein Corona selbst gehabt haben... - es reichten die Flut niederschmetternder Nachrichten, die Lockdowns mitsamt allen Existenzängsten oder das eigene Nest als Schule und Arbeitsplatz alias Homeoffice und damit recht treffend betitelt.

Gar nicht zu reden von den Impfungen, die von manchen nicht gut vertragen werden und die eine Klientin von mir halb im Spaß, halb im Ernst "Baby Corona" genannt hat.

Und dann natürlich die, die Krankheit hatten, also das "ausgewachsene" Corona! Wenn ich so darüber schreibe, wird mir immer klarer, dass die vergangenen anderthalb Jahre so oder so für fast jeden heftige Folgen haben werden.

Und diese sprießen ja auch bereits wie die Pilze aus dem Boden: anhaltendes Müdigkeitsgefühl, Schlaflosigkeit, dubiose Gelenkprobleme, funktionelle Herzbeschwerden, Appetitlosigkeit oder das Gegenteil und seine Folgen, ein knickeriges Immunsystem mit Krankheitsausbrüchen, wie ich sie weiter unten in der Nachricht für den Juni geschildert habe ...

Aber natürlich sprießen daneben auch die immer gezielteren Hilfsangebote. Neben eigenen Erfahrungen, die wir Naturheilkundler inzwischen gemacht haben und anbieten, können wir uns im Moment vor lauter Fortbildungsangeboten in diesem Bereich gar nicht retten. Man weiß wirklich kaum, was als erstes anpacken...

Profitieren Sie doch davon! Ab zum Heilpraktiker/zur Heilpraktikerin oder naturheilkundlich arbeitenden Arzt Ihres Vertrauens, wenn Sie sich dauerhaft mies fühlen. Noch ein Tipp: viele beraten derzeit auch telefonisch, wenn Sie da noch nicht aufkreuzen wollen.

Einen erfolgreich regenerativen Juli wünscht Ihnen

Ihre Heilpraktikerin Christina Corente

Herpes nach der Impfung? Dagegen hilft Lysin!

Zur Corona-Impfung habe ich nun schon so ziemlich alles gehört von "Wie kann man sich bei dem Piks so anstellen?" bis "Alle, die sich jetzt impfen lassen, sind in spätestens zwei Jahren tot!", dazu zahllose Zwischenvarianten.

Nach allem, was ich damit mittlerweile so erfahren und selbst erlebt habe, stimmt in etwa folgendes: Gegen eine Infektion mit Coronaviren und ihren Mutanten gibt es Impfschutz. Der ist aber tatsächlich leider nicht in jedem Fall völlig nebenwirkungsfrei zu haben.

Neben vielem, was die Krankheit selbst so zu bieten hat an Erkältungsanzeichen, Fieber, Kopf- und Knochenschmerzen, Gefühlen von Abgeschlagenheit und Antriebslosigkeit, brechen auch alte, ausgeheilte Viruserkrankungen wie Herpes simplex, Gürtelrose oder Morbus Pfeiffer manchmal erneut aus. Bei der Impfung scheint es bisweilen ähnlich zu sein.

Das muss wie gesagt nicht jedem passieren, der sich hat impfen lassen oder erkrankt war. Viele spüren von der Impfung tatsächlich überhaupt nichts. Also bitte nicht von vornherein verunsichern lassen!

Aber bei wem sich tatsächlich ein altes virales Leiden nach durchgemachter Infektion oder Impfung vorübergehend wieder blicken lässt, der muss das nicht hilf- und tatenlos durchstehen, wie es einem bei viralen Erkrankungen oft suggeriert wird. Vielfach kann es helfen, eine Zeitlang die verschreibungsfrei in der Apotheke erhältliche Aminosäure L-Lysin einzunehmen.

60 Kapseln davon (zu je einem Gramm) kosten dabei um die zehn Euro. Über die Zeit des Ausbruchs hinweg (also bei Herpes simplex von den ersten Gefühlen der Hautspannung und des Juckens betroffener Stellen bis zum Abheilen der Bläschen) können drei Kapseln am Tag eingenommen dabei helfen, die Virusvermehrung in Schach zu halten.

Wichtig dabei: "Gegenspieler" des Lysins ist das Arginin, ebenfalls eine Aminosäure, die normalerweise ergänzend eingenommen den Blutdruck senken kann. Leider hilft sie auch den Viren, sich fleißig zu vermehren und sollte während eines Ausbruchs überhaupt nicht eingenommen werden. Wer schon weiß, dass er zu Viruserkrankungen neigt, verzichtet am besten ganz darauf!

Anders herum könnten wiederum Vegetarier und Veganer überlegen, ob sie Lysin nicht zumindest hin und wieder ergänzend einnehmen, da sich die Aminosäure hauptsächlich in Fleisch und Fisch findet. Selbst herstellen kann sie der Körper nämlich leider nicht!

Abschließend noch der Hinweis, bitte nicht lange zu fackeln, wenn es einem angesichts eine Infektion oder auch nach einer Impfung auf einmal so richtig schlecht gehen sollte. Dann scheuen Sie sich bitte nicht, sofort ärztliche Hilfe aufzusuchen oder ins Krankenhaus zu gehen. Es gibt inzwischen viel Erfahrung mit "ausgerutschten" Immunsystemen, beispielsweise durch aufbauende Infusionen oder passender Medikation. Fast überall hilft übrigens enthaltenes Lysin dem Körper bei der Aufnahme! Werfen Sie nur mal bei frei verkäuflichen Schmerzmitteln einen Blick auf den Beipackzettel.

Einen erholsamen Juni wünscht Ihnen

Ihre Heilpraktikerin Christina Corente

Einen auf Rückzug, Pause und sich unsichtbar machen!

Die Gesellschaft ist ja leider völlig wahnsinnig geworden. Heute, am 1. Mai, eigentlich als besinnlicher Feiertag eingerichtet, wird dieses Land aktiv wie nie: Neben etlichen tausend Demonstranten müssen auch Tausende Ordnungskräfte unterwegs sein, indem sie gemeinsam mit den Demonstrierenden diesem Tag jeden Rest von Besinnlichkeit austreiben.

Ganz gleich, was jeder von uns politisch davon hält, zeigt es vor allem eines. Wir gönnen uns nie nie niemals mehr Ruhe. Wir alle leben anscheinend in der Stadt, die niemals schläft.

Doch wie heißt es so schön? Kann man (mit)machen - muss man aber nicht. Wir können uns als Einzelne gegen den Wahnsinn wehren, indem wir

- für jeden von uns regelmäßige Schaffenspausen durchboxen und, bitte ja, ohne dass auch nur einen von uns ein schlechtes Gewissen dabei plagt. Wer Schichten durchzuhalten hat, konzentriere sich auf genügend freies "Danach" und ausreichend lange Ferien.

- Rückzugsmöglichkeiten nicht als Schwäche sehen, sondern als der Gesundheit zuträglichen Gewinn: Handy aus, Rechner aus, so oft wie möglich. Frauen sind während der Menses auch mal einfach überhaupt nicht erreichbar. Geht nicht? Geht doch - und das Beste daran: schon nach kurzer Zeit erinnert sich niemand mehr daran, dass man sich mal ausgeklinkt hat oder warum.

- uns auch mal unsichtbar machen. Laut der Damen, deren Pflanzenführung ich vor Jahren mitgemacht habe, geht das, wenn man einige getrocknete Farnblätter mit sich führt. Wenn das Quatsch sein sollte, ist es wenigstens kreativer Quatsch, den jeder ausprobieren kann.

Schnell erklärt ist damit auch weiße und schwarze Magie: Weiß bleibt sie, wenn man dank der Farnblätter unsichtbar ist, schwarz wird sie, wenn man so in der U-Bahn erfolgreich schwarz fahren möchte!

In diesem Sinne tanzen Sie schön und wahrscheinlich noch sehr für sich und von mir aus im Wohnzimmer in den Mai! Alles Gute wünscht Ihnen

Ihre Heilpraktikerin Christina Corente

Nachricht im April

Gefühle der Schwäche muss niemand hinnehmen!

Nicht nur diejenigen von uns, die eine Corona-Infektion überstanden haben, kennen das zur Zeit nur zu gut: Diese gewisse Furcht jeden Morgen, die einen beschleicht, schon wenn die Sonne aufgeht. Dann soll man wieder anrennen gegen haufenweise schlechte Nachrichten und gegen die stetig wachsende Unordnung zu Hause, weil es einfach sehr viel schwieriger ist, einen Ort aufgeräumt zu halten, an dem man ständig ist.

Hinzu kommt das Tagespensum, gegen das man anblickt und dem man sich nicht gewachsen fühlt,weil immer immer immer auch diese Müdigkeit da ist.

Über die vielzitierte reichliche Bewegung an der frischen Luft hinaus gibt es noch so einiges, was man in Eigenregie tun kann, um dem entgegenzuwirken. Bei meiner Arbeit als Redakteurin vor nunmehr vielen Jahren hat es ein sehr erfahrener Arzt einmal auf den Punkt gebracht. In ungefähren Worten meinte er, die Leute würden zu wenig ausprobieren gegen ihre Beschwerden und zu viel hinnehmen. "Vielleicht wirkt eine Maßnahme nicht, dann probiert man eben etwas anderes", sagte er. Ich erinnere mich noch, dass wir ein wenig darüber diskutierten, warum die Menschen das heutzutage so wenig täten. Zu viel Hektik? Stress? Der Zwang, immer und überall effektiv sein zu wollen, was fast immer zu Lasten kreativer Pausen geht?

Sei's drum - diese Krise bietet die Gelegenheit, das Ausprobieren wieder zu erlernen. Am besten fangen Sie gleich heute damit an.

Meine Tipps gegen die andauernde Schwäche:

- Kokosöl, Bananen und Mandeln in den Speiseplan einbauen: Alles drei füllt die Ersatzteillager in unserem Organismus prächtig wieder auf. Kokosöl liefert viel gesundes Fett für starke Nerven, Ausgeglichenheit und gute Stimmung. Eine Banane am Tag liefert genügend Kalium, das wichtig ist für ein gesundes Herz und das die Verdauung in Schwung bringt. Mandeln liefern viel Vitamin E, dessen Mangel oft mit Abgespanntheit in Verbindung gebracht wird.

- Homöopathische Mittel in der Potenz D6 lassen sich eine Weile täglich nutzen, vermutlich weil sie noch sehr stofflich und damit nicht sehr lange wirken. In der Eigenbehandlung lohnt sich ein Versuch mit Nux vomica, wenn man schlicht überlastet ist mit Aufgaben, Barium carbonicum, wenn die Schwäche an unspezifische Gefühle des Unwohlseins gekoppelt ist, teilweise so, als sei eine Erkältung im Anzug. Und Sulfur bei grundsätzlicher, ganz allgemeiner Schwäche. Nicht alles auf einmal einnehmen, sonst blicken Sie überhaupt nicht mehr durch. Aber jedes Mittel für sich können Sie über einige Wochen zwei bis dreimal täglich einnehmen (jeweils drei Kügelchen oder eine Tablette).

Und nun, nur Mut! Der ist eh' der natürliche Feind der Schwäche. Einen unverhofft aktiven April wünscht Ihnen

Ihre Heilpraktikerin Christina Corente

Nachricht im März

Corona-Langzeitfolgen alternativmedizinisch behandeln

Neu ist diese Erkenntnis ja nun schon länger nicht mehr: Wer eine Coronainfektion überstanden hat, kämpft nicht selten noch Monate danach mit Folgen wie anhaltender Müdigkeit, wiederkehrenden Kopfschmerzen, Husten und Kurzatmigkeit, Verlust seines Geruchs- und/oder Geschmackssinnes und anderen Beschwerden.

Was aber möglicherweise noch nicht jeder weiß: Solche Spätfolgen lassen sich naturheilkundlich recht gut behandeln.

In Eigenregie können Betroffene neben ihrer hoffentlich guten medizinischen Betreuung einige homöopathische Mittel einsetzen.

Bei Kopfschmerzen und schneller Überforderung können einige Kügelchen Gelsemium in der Potenz D6 helfen, die bei Bedarf ein- bis dreimal täglich eingenommen werden.

Vor hartnäckigem Reizhusten kann (ebenso eingenommen) das Mittel Bryonia D6 schützen und wo immer mal wieder leichtes Fieber und/ oder ein beschleunigter Puls auftauchen, kann Belladonna D6 zuweilen Abhilfe schaffen.

Auch bei den Lebensmitteln werden hartnäckig Leidende fündig. Fünf Walnüsse am Tag (bitte selbst aus der Schale knacken) können nützlich sein, um sich wieder besser konzentrieren zu können, geraspelte Karotte kann als Salädchen zum Beispiel mit Apfel oder morgens dem Smoothie beigemischt die lästige Kurzatmigkeit längerfristig bessern helfen und roter Traubensaft steht im Ruf, gut fürs Blut zu sein. Von letzterem bitte nur ein kleines Gläschen voll am Tag genießen oder mit Wasser als Schorle trinken, weil er recht süß ist!

Das alles soll natürlich niemals heißen, dass sie nicht anderweitige medizinische Hilfe in Anspruch nehmen. Naturheilkundlich haben Verfahren wie Akupunktur oder Infusionen bei Corona-Spätfolgen einen guten Ruf, durchgeführt von Kollegen/Kolleginnen, die invasiv arbeiten oder auch bei der Ärztin oder dem Arzt Ihrer Wahl.

In vielen Praxen kann man Ihnen mit speziell angepassten homöopathischen Mitteln weiterhelfen oder beispielsweise auch mit manuellen Therapien wie der Microkinesi. Hierbei aber bitte immer dran denken: Akute Infektionen - und dazu zählt auch eine zeitnahe Coronaerkrankung - dürfen beim Heilpraktiker/ bei der Heilpraktikerin nicht behandelt werden!

Abschließend noch die Empfehlung, täglich an die frische Luft zu gehen und sich viel zu bewegen, auch wenn es schwerfällt. Sie werden sehen: jeden Tag geht es damit wieder ein bisschen aufwärts! Und bitte aufhören mit allen strengen Beurteilungen. Lassen Sie sich für eine vollständige Genesung die Zeit, die Sie brauchen. 

Und bitte nicht unvorsichtig werden und eine zweite Infektion riskieren! Werden oder bleiben Sie bitte gesund und kommen Sie gut durch diesen März 2021.

Ihre Heilpraktikerin Christina Corente

 

Nachricht im Februar

Thema Impfungen – Von wem lernen wir? Na, von Hahnemann!

Das hätten wohl viele als letztes vermutet. Dr. Samuel Hahnemann, der bis heute polarisierende Begründer der als klassisch geltenden und modernen Homöopathie ließ der Möglichkeit, sich impfen zu lassen, Raum? Das klang zunächst für mich über Jahre alles andere als wahrscheinlich. Denn vom ersten Tag an, - ob in der Heilprakikerschule oder im Homöopathiekurs - , hätte ich mich als Impfbefürworterin auch gleich als pechschwarzes Schaf verkleiden können. So seltsam, ja geradezu extrem, erschien allen übrigen eine solche Verbindung und so vollkommen naturgegeben die Kombination aus Befürwortung von Homöopathie und Ablehnung von Impfungen, dass ich es kaum wagte, mich zu outen, wenn das Thema darauf kam.

Ebenso im Stillen habe ich mich dann aber mal beim Meister umgeschaut, ob er denn tatsächlich so ein entschiedener Impfgegner war, der alte Hahnemann. Ich muss ja immer lachen, wenn Leute die Homöopathie als ach so esoterisch (sprich einem exklusiven Kreis geheimnistuerisch vorbehalten, so übersetze ich das jetzt mal hemdsärmelig), einstufen, während eben jener Dr.med. Samuel Hahnemann zeitlebens alles daran gesetzt hat, jede Maßnahme ungeheuer genau zu dokumentieren und immer und unbedingt zu all seinen Themen gelesen werden wollte. Ich kann mir wirklich keinen Menschen vorstellen, der weniger zum Geheimniskrämer taugte als dieser Mann!

Nun kann man das Werk, das er hinterlassen hat, aber auch genau aus diesem Grunde nicht einfach mal eben so querlesen. Selbst seine Handlungsanleitung für Heilkünstler, das sogenannte Organon (wörtlich übersetzt „Werkzeug“) umfasst immerhin noch 291 Paragraphen. Auch machte ich mir nicht besonders viel Hoffnung, überhaupt etwas zum Thema Impfungen zu finden, weil ich annahm, man habe erst lange nach seiner Zeit mit dieser schulmedizinischen Maßnahme begonnen.

Aber Überraschung! Erstes großes Staunen: Hahnemann hat Impfungen gekannt, beziehungsweise den ersten großen Feldversuch dieser Art, nämlich die von dem englischen Arzt Edward Anthony Jenner im Jahre 1796 erstmals in größerem Umfang durchgeführte Kuhpockenimpfung gegen die Menschenpocken. Die war wirklich nicht mit heutigen Impfungen zu vergleichen, es sind auch viele Menschen an der Impfung, die aus einer Übertragung von Kuhpockenlymphe aus infizierten Tieren in den Menschen bestand, verstorben, wenn auch längst nicht so viele wie an der Infektionskrankheit Pocken selbst.

Und was hat Hahnemann nun davon gehalten? Nächstes großes Staunen: Lassen wir ihn selbst zu Wort kommen (aus Gründen der größeren Verständlichkeit gekürzt und rechtschreibreformiert, wer möchte, der informiere sich tiefer im Nachtrag):

Dr. Samuel Hahnemann, Organon 6 der Heilkunst, Auszug aus dem Paragraphen 56:

„Denen, welche ... , schwebte vermutlich die Wohltat vor Augen, welche die Menschheit durch die Anwendung der Kuhpocken-Einimpfung erfuhr, dass dadurch der Eingeimpfte von aller künftigen Menschenpocken-Ansteckung frei erhalten und gleichsam schon im voraus von letzterer geheilt war(d). ...

... und so durch die allgemeine Verbreitung ihrer Einimpfung allen Epidemien jener tödlichen fürchterlichen Menschenpocken dergestalt ein Ende gemacht haben, dass die jetzige Generation gar keine anschauliche Vorstellung von jener ehemaligen scheußlichen Menschenpockenpest mehr hat. ...“

Da ist nach meinem bescheidenen Dafürhalten alles drin. So deutliche und auch anerkennende Worte finden sich bei Hahnemann über etwas anderes als seine Homöopathie sonst meines Wissens nach kaum. Mit medizinischen Verfahren seiner Zeit wie beispielsweise dem Aderlass machte er in der Regel kurzen Prozess, also nicht immer kurzen, aber auf jeden Fall den Prozess.

Abschließend noch persönliches: Über Eckart von Hirschhausen las ich kürzlich in einem Interview zum Thema, ihn wundere, wie viele Leute es offenbar kalt lasse, dass zur Zeit rund tausend Menschen am Tag an oder mit Corona sterben. Dem schließe ich mich an, wie immer man (auch zum Teil berechtigt) über Massenimpfungen denken mag.

So geradezu hitzig er immer über alles diskutierte – den alten Hahnemann hat das Leid und der Tod von Menschen niemals kalt gelassen.

Ihre Heilpraktikerin Christina Corente

Nachtrag: Natürlich ließ es sich Hahnemann nicht nehmen, den Erfolg der Kuhpockenimpfung in seinem Sinne zu interpretieren. Viele Paragraphen im theoretischen Teil des Organons befassen sich mit der seit dem Altertum beobachteten Erfahrung, dass aufeinanderfolgende, ähnliche Krankheiten in einem Organismus einander auslöschen können. Das war es ja, was Hahnemann mit seinen Arzneien nachzumachen versuchte, wobei er alles daran setzte, die Ähnlichkeitsregel dadurch - anders als bei der potenziell todbringenden zweiten Krankheit – so nebenwirkungsfrei wie möglich umzusetzen.

In diesem Verständnis empfand er die Kuhpockenimpfung als umgedreht eingesetzte Ähnlichkeitsregel: statt die eingetroffene Krankheit durch die medizinische Maßnahme zu heilen, erfolgte erst die Maßnahme und verhinderte so die Krankheit.

Da die Kuhpocken nicht identisch mit den Menschenpocken waren, passte das zur Ähnlichkeitsregel. Gleiches mit gleichem heilen zu wollen, also das, was mit heutigen Impfungen meistens versucht wird, hat er zeitlebens eine Absage erteilt. Und, wer wollte dies wirklich ausschließen - vielleicht liegt hierin sogar ein Grund verborgen, warum manche Impfstoffe ohne Zusätze nicht die gewünschte Wirkung zeigen.

Wie auch immer, die Erfolge vieler Impfungen sind und bleiben weltweit beeindruckend. Davor hätte ein Hahnemann bei aller Überzeugung für seine Vorstellungen medizinischer Behandlung nie die Augen verschlossen. Das haben wir dankenswerterweise schriftlich von ihm.

Nachricht im Januar

Homöopathin führt künftig Schweizer Ärzte und Ärztinnen an!

Das Jahr fängt mit dieser Nachricht ganz gut an: Weltweit führt ab dem 1.2.2021 erstmals eine homöopathisch tätige Ärztin als Präsidentin 40.000 konventionelle und komplementärmedizinische Ärzte und Ärztinnen an. Das Land dieser kleinen, großen Sensation ist wieder einmal die Schweiz.

Im Jahr 2009 war es dort zu einem Volksbegehren gekommen, nach dem die Homöopathie nun (nach einem Beschluss 2018) für die Krankenkassen des Landes zur medizinischen Grundversorgung zählt und die Leistungen dafür erstattet werden müssen.

Entgegen allen Unkenrufen verzeichnet der Ärzteverband FMH schon vor Dr. med. Yvonne Gillis Amtsantritt einen Mitgliederzuwachs. Kritische Stimmen, die es natürlich auch gibt, scheinen wie so oft in der Minderheit zu sein.

Noch zwei gute Nachrichten zur Homöopathie in der letzten Zeit: Bereits im September des vergangenen Jahres stellte die Krankenkasse Securvita eine groß angelegte Patient/innenstudie (15.000 Teilnehmer/innen) vor, nach der ein Gebrauch homöopathischer Arzneimittel die Notwendigkeit der Verschreibung von Antibiotika deutlich senken konnte.

Und das Wochenmagazin Die Zeit wagte sich im vergangenen Jahr erstmals in eine faire Debatte zum Thema Homöopathie in Form eines Interviews zwischen einer Homöopathie-anwendenden Ärztin und einem Homöopathie-ablehnenden Verbandsarzt. Äußerst lesenswert, im Netz aber nur gegen einen kleinen Beitrag erhältlich:

Link zum Interview der Zeit

Grüße von Ihrer Heilpraktikerin Christina Corente

Quelle: Homoeopathiewatchblog.de

Nachricht im Dezember

Viele im Tee für gute Nerven

Wie gut eine Tasse Kräutertee im rechten Moment tun kann, wissen die meisten von uns und nutzen es immer mal wieder. Dass dies aber eine äußerst ausbaufähige Idee ist, die sich prima auf die eigenen Bedürfnisse zuschneidern lässt, ist eine wichtige Erkenntnis in diesen schweren Stunden.

Noch schöner daran ist: Sie brauchen kein Studium der Pflanzenheilkunde zu absolvieren. Ein paar Tipps, ein wenig Entdeckergeist und Mut zur persönlichen Mischung genügen!

Die großen Dinge im Leben sind erstaunlicherweise einfach. So greifen wir zur Beruhigung der Nerven auf einige, wenige Pflänzchen zurück, die einen verdammt guten Job machen. Es sind dies das Johanniskraut, das viele in Kapselform gegen mittelschwere Depressionen kennen, das sich aber als getrocknete, gelbe Blüten im Tee sehr gut machen und schmecken. Hinzu könnte als grün-weiße Krautmischung die Passionsblume kommen, eine in jeder Hinsicht spektakuäre Pflanze. Wer die Blüte der auch Maracuja genannten Ranke noch nicht kennt, der sollte sie mal im Netz suchen gehen, die Früchte schmecken unverwechselbar säuerlich-fruchtig. Ja, und das Kraut ist halt der unaufdringliche Beruhiger schlechthin.

Anders als Hopfen übrigens, der bei manchen sogar anregend wirken kann! Vom Bier her kennen wir das, dass es Männer eher müde und Frauen munter machen kann. Dieses Mal tatsächlich besser in Kapselform, wo Hopfen oft in der Kombination mit Baldrian angeboten wird. Letzteres im Tee muss man mögen wegen des eigentümlichen Geruchs... schön runterbringen kann er einen aber ja durchaus, der Baldrian.

Wer es duftend und wohlschmeckend mag, der testet lieber mal die Goldrute für seine Mischung aus, vielleicht noch zusammen mit Zinnkraut. Das erste grüne Kräutlein im Tee ist in jeder Hinsicht gut für die Nieren und passt schon deshalb, weil einem diese Coronakrise mitsamt Lockdown und Co. ja ganz schön an die Nieren geht - und beim Durchspülen hilft das auch als Schachtelhalm bekannte Zinnkraut (früher hat man damit wohl mal das Zinn blank gerieben...), das toll schmeckt, manche aber auch zu sehr in Richtung WC treibt. Ein weiterer großer Beruhiger ist natürlich die (Zitronen-) melisse, die wegen ihres durchdringenden Geschmacks vielleicht eher ein Kandidat fürs Entspannungsbad ist.

Duftend, beruhigend und einfach herrlich im Tee sind dann noch Rosen- und Ringelbumenblüten, die einen rötlich, die anderen gelb. Beim Zusammenmischen der Kräuter können Sie kaum etwas falsch machen. Wer möchte, kann das in der Apotheke in Auftrag geben oder man läuft mit einem halben Dutzend Tütchen aus dem Kräuterladen und füllt zu Haus nach Belieben eine hübsche Teedose. Die genannten Mittel passen ganz gut in ihrer Konsistenz zueinander, diesbezüglich lohnt es sich auch immer, sich beraten zu lassen. Alles zu gleichen Teilen, ordentlich schütteln, das ist die Pi mal Daumen-Methode, die meistens passt.

Ist übrigens auch eine Super-Geschenkidee für die Adventszeit zum Beispiel. Über eine bunte Mischung in Glas oder Dose freut sich im Dezember fast jeder. Ich wünsch' Ihnen was - und was, kriegen Sie mit diesem Rüstzeug jetzt leicht heraus!

Vorweihnachtliche Grüße von Ihrer Heilpraktikerin Christina Corente

Nachricht im November

Von der Kunst, sich selbst zu bitten

"Was hast du alter Idiot da bloß wieder angestellt?" - Die meisten von uns gehen glücklicherweise nicht mit anderen Menschen so ins Gericht, sehr wohl aber mit sich selbst. Wahrscheinlich kennen Sie das und vermutlich kommt es Ihnen auch noch ganz normal vor, Höflichkeit ist anscheinend im allerinnersten Konferenzraum unseres Seins kein bisschen angesagt.

Wie schade, denn was ein wenig Freundlichkeit zu einem selbst ausmacht, durfte ich neulich am eigenen Leib erfahren. Nach einer Woche mit viel Regen (bin wetterfühlig) und Arbeit (bin arbeitsfühlig) hielt ich es vor lauter Spannungskopfschmerzen kaum noch aus und fühlte mich in den Morgenstunden regelrecht weichgekocht. "Hör zu, mein lieber Schädel", raunte ich in mein Kissen. "Ich räume jetzt mal den Druck von außen weg, so gut es geht. Und ich wäre dir sehr dankbar, wenn du dann den innerlichen Druck und damit die ganze Spannung mal abstellen könntest." Und ehe ich es mich versah, sagte ich wie ein Kind: "Bitte, bitte, bitte."

Und das Wunder geschah. Bis zum Nachmittag war die feste Spange um Nacken und Kopf zu einem diffusen Schleifchen geworden, die ständige, damit einhergehende Übelkeit ganz verschwunden. Ab und an erscheint noch mal ein schwacher Abdruck, wenn ich mir aus Versehen zu viele Corona-Nachrichten antue, zum Beispiel.

Interessanterweise war auf meiner gestrigen Fortbildung am Rande die Rede davon, dass sich in den Ambulanzen der Krankenhäuser und unter Notärzten der Rat herumgesprochen hat, Patienten mit Herzrasen in diesen Tagen zu viele schlechte Nachrichten zu untersagen. Die Dauerschleife der Corona-Meldungen tut niemandem gut, doch das nur nebenbei.

Nachdem ich mir die Kunst, mich selbst zu bitten, sozusagen autodidaktisch angeeignet habe, schaute ich mal nach, was es dazu vielleicht schon an professionellen Empfehlungen gibt. Auf die Schnelle fand ich zwar "Die Kunst sich selbst auszuhalten" von M.Bordt und einige Ratgeber zur Selbstliebe (z.B. von A. Muth), in denen bestimmt viel über einen freundlicheren Umgangston mit der eigenen Person nachzulesen ist. Aber Sie merken es schon, es trifft nicht ganz das, was ich meine, außerdem kenne ich keines der Werke und lege Ihnen deswegen auch keins ans Herz.

Doch bleibt Ihnen ja (wie mir auch) das Selbststudium und wer weiß - vielleicht machen ja Corona und der erneute Lockdown dem einen oder der anderen die Sache, Druck aus dem eigenen Alltag rauszunehmen, sogar ein bisschen einfacher

Das würde mich freuen! Einen trotz und alledem schönen November wünscht Ihnen

Ihre Heilpraktikerin Christina Corente

Nachricht im Oktober

Drei Lanzen für Heilpraktiker und Homöopathie

Wer zum Heilpraktiker/zur Heilpraktikerin geht, ist meist auch für die Homöopathie aufgeschlossen und wundert sich über die konstant eher negative Ausrichtung in den Medien bezüglich unseres Berufsstandes wie auch der Heilmethode. Anhänger/innen von beidem haben auch deswegen oft einen schweren Stand, wenn im Bekanntenkreis über diese Themen gesprochen wird.

Drei Lichtblicke möchte ich Ihnen in diesem Monat präsentieren, welche das Zeug haben, die Diskussionen ausgewogener werden zu lassen, etwa weil sie Erstaunliches zu berichten haben und darüber hinaus gut und schnell informieren.

1.) Ganz frisch ist die Erkenntnis, dass Patient/innen insgesamt hochzufrieden sind mit ihren Heilpraktier/innen. Den Mut zu einer solchen Studie hatte die Hochschule Fresenius (Link zur Studie).

2.) Nicht zufällig finden Sie den Link auf der Seite des HomoeopathieWatchblog.de von Christian J.Becker, der quasi im Alleingang seit wenigen Jahren mit dieser Website eine positive Berichterstattung zur Homöopathie auf die Beine stellt. Wer regelmäßig alle Artikel vollständig lesen will, schickt ihm eine Email und erhält für unter 100 Euro Jahresbeitrag uneingeschränkten Zugang. Seine ausschließlich positiven Artikel liefern das nötige Gegengewicht zur sonstigen Berichterstattung, die leider ganz und gar nicht ausgewogen ist. Würde die Presse handwerklich sauber berichten, wäre das wohl in der Form nicht nötig.

3.) Apropos, handwerklich saubere Berichterstattung. Niemandem bräche ein Zacken aus der Krone, würde er einmal darüber unterrichten, dass es heutzutage mehr als achttausend homöopathische Arzneimittel gibt, (zu Zeiten Hahnemanns waren es einige hundert). Die Quelle dazu liefert nur einen Klick entfernt die Datenbank provings.info von Jörg Wichmann, der leider seit diesem Jahr nicht mehr unter uns weilt. Ein wunderbarer, überaus menschenfreundlicher Kollege, der sein Werk für 25 Euro Jahresbeitrag uneingeschränkt zur Verfügung stellte, sein Sohn führt die Seite in seinem Sinne weiter. Auch Homöopathen/innen wissen nicht alle von dieser Fundgrube, möglicherweise steigt ja auf diesem Weg der Bekanntheitsgrad!

Mit diesen drei Schätzen sollte der Oktober für Sie und mich doch golden werden! Eine recht schöne Zeit wünscht Ihnen

Ihre Heilpraktikerin Christina Corente

Nachricht im September

Mehr zur Microkinesitherapie

Naaaaaaaa - haben Sie den August einigermaßen gesund und munter überstanden? Prima, dann möchte ich Sie diesen Monat einmal nicht mit dem allgegenwärtigen Thema Covid-19, beziehungsweise Sars-CoV-2 alias Coronavirus piesaken...

Statt dessen freue ich mich sehr, dass sich der Verein meiner manuellen Methode, der Microkinesitherapie, mit seiner neuen Website: Verein für Microkinestherapie aus der ewigen Geheimtipp-Zone herausbewegt und für potenzielle Patient/innen viel Information bereitstellt.

Unter anderem eine Liste mit Therapeut/innen in Ihrer Nähe, zu denen ich auch meine Wenigkeit zählen darf: Therapeutenliste (Kleines Achtung: man muss ggf.ordentlich herunterscrollen!)

Dazu vielleicht noch etwas, was sich sonst sicher auch nicht von vielen naturheilkundlichen Methoden sagen lässt: Auch einen Besuch bei meinen (geprüften) Kolleg/innen halte ich für äußerst empfehlenswert, z.B. wenn sich deren Praxis näher an Ihrem Wohnort befindet. Das ist ja in diesen Zeiten, wo jede Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln anstrengend werden kann, auch nicht ganz unbedeutend...

Einen schönen September, in dem es wieder stetig aufwärts geht, wünscht Ihnen

Ihre Heilpraktikerin Christina Corente

Nachricht im August

COVID-19 und die Wut

Es muss so gegen Ende des Lockdowns gewesen sein, - vielleicht Anfang Mai - , da erinnere ich mich an das überwältigende Gefühl vollkommener Fassungslosigkeit. Von unserem Praxisstandort in der Stadt aus hat man, sobald man den Bürgersteig betritt, einen wunderschönen Blick auf die Isar und deren renaturierte, weitläufige Ufer. Wie gewöhnlich wimmelte es dort von Menschen, die dicht an dicht gedrängt saßen oder gruppenweise miteinander spazieren gingen wie sonst im Hochsommer. Man konnte viele Leute lachen und plaudern hören, sie aßen und tranken, manche steckten ihre Füße in den Fluss oder gingen sogar schwimmen...

Schutzmasken oder irgendwelche anderen Hinweise auf eine weltweite, potenziell lebensbedrohliche Pandemie habe ich keine ausmachen können, vielleicht war es ja doch zu weit weg. Die gelassene Ungezwungenheit dieser Menschenmassen aber stand in einem geradezu unheimlichen Gegensatz zu meinen Alltag derzeit, der sich bis jetzt nicht wesentlich geändert hat: Kein Gang in ein Gebäude ohne Mund- und Nasenbedeckung, die ständige Unruhe an platzarmen Ampeln, weil sich dort kaum Abstände einhalten lassen, den schneller werdenden Schritt an singenden Straßenmusikanten vorbei zusammen mit dem Mitgefühl oder der Erleichterung über den sich nähernden Bus, wenn er leer erscheint.

Irgendwann hörte das Staunen auf und was sich breit machte, war ein zunächst heilloser, kaum mehr zu beruhigender Zorn. Was sollte das Gestöhne mancher Menschen angesichts einfacher Hygienemaßnahmen, die nachgewiesenermaßen oder auch nur vielleicht eine Krankheitsübertragung abwehren helfen? Lässt sich ein Virus durch anhaltenden Protest, Geschimpfe oder konsequente Verweigerung wirklich beeindrucken? Gibt es so etwas wie Ferien von einer Pandemie, über deren Dauer hinweg einige Leute einfach alle Umsicht stehen und liegen lassen können?

Gibt es so etwas wie ein menschliches Recht auf Bedenkenlosigkeit und falls ja, wo und bei wem lässt es sich einfordern? Und was geschieht, wenn sich Leute infizieren? Genügt ein Sorry, wird das Ganze dann als Schicksal verortet oder sollten Infektionen kommentarlos von statten gehen? Hat sich die Natur an Regeln von uns zu halten oder ist es möglicherweise doch klüger, anzuerkennen, dass jetzt mal ein anderer die Regeln aufstellt und wir unser Gekrähe nach mehr Freiheit für eine Weile im Halse lassen? Sie merken schon: je mehr ich schreibe und mich beklage, desto weniger Lösungsvorschläge sind diesen Monat zu erwarten. Vielleicht geht es Ihnen ja aber wie mir und vielen meiner Patient/innen und sie nicken, meinetwegen auch sehr müde und lesen trotzdem weiter.

Meine Antwort waren jedenfalls Ohnmachtsgefühle, haltlose Wut und Verzweiflung. Und Leute, denen es ähnlich geht, füllen mir grad die Praxis. Irgendetwas musste ich mir also ausdenken und bin auf die folgenden drei Ratschläge gestoßen, überwiegend selbst erprobt:

1.) Trost light macht auch schon was: Um diejenigen zu schonen, denen es am schlechtesten geht, erspare ich Ihnen Aufzählungen darüber, wer sich in der Krise noch worüber freuen sollte, das kann ja jeder für sich ausmachen. Wir alle können aber Nischen besetzen, die Trost bringen und das Risiko dabei gering halten. Also statt einer rauschenden Feier vielleicht Treffen in der Natur zu wenigen, bei denen man sich auch einmal kurz den Arm drückt, gemeinsam Fahrrad fährt oder schwimmen geht. Statt der ersehnten Einladung zum Abendessen lieber öfter mal auf einen Kaffee zu zweit in den Außenbereich einer Konditorei huschen. Einen Yoga- oder Meditationskurs live besuchen mit viel Abstand und allem Desinfektionspipapo und merken, dass man sich an alle Einschränkungen gewöhnen kann. Leute anrufen, statt sich zu ärgern, dass keiner anruft. Oder einen Kraftort aufsuchen und dort auf innere Einkehr hoffen.

2.) Die Krise zur Klärung nutzen: Sie ärgern sich schon ewig, weil Sie bei einem Menschen alles mögliche investiert haben und in einem fort wenig, gar nichts oder womöglich Blödsinn zurückkommt? Mitunter zeigt die Gefühlswelt im Moment eindringlicher als sonst, was wirklich zu Ihnen passt. Dann ist die Zeit gekommen für den Schritt, den Sie sich normalerweise nicht trauen: eine aussichtslose Beziehung zu beenden, jemandem die Meinung zu geigen oder endlich einmal zu Ihren Standpunkten zu stehen. Bewährt hat sich dabei die gute alte Briefform. Abschicken ist erst mal kein Muss, viel Wut ist mit dem Schreiben meist schon verraucht. Und noch etwas ist gut an der Situation: was haben Sie groß zu verlieren außer einem erhöhten Infektionsrisiko? Eben. Die Dinge in die Wagschale zu werfen, kann sich zur Zeit lohnen wie selten.

3.) Mit dem Schwung der Wut an große Themen wagen: Was ist gut an der Wut? Die Energie, die darin steckt! Selbst die Bedeutung des Wortes Aggression (nageln Sie mich sprachlich/linguistisch jetzt bloß nicht fest) macht sich meines Wissens an der Tatkraft fest und meint erst einmal nicht Gewalt. Und je länger diese quälende Pandemie währt, desto mehr erinnert uns das möglicherweise an alte, vergessen geglaubte Zustände in unserem Leben, in denen wir längere Zeit in einer Art Tauchstation zugebracht haben um das Ganze überhaupt zu überstehen, die uns vielleicht bis heute lähmen und daran hindern können, der Mensch zu werden, der wir doch eigentlich sein wollen.

Eine gute Zeit also, um innerlich aufzuräumen, am besten mit der Hilfe von Fachleuten. Nicht das schlechteste wäre ein Psychotherapie, begleitet von Besuchen beim Homöopathen. Es gibt großartige homöopathische Mittel, die bei der Bewältigung seelischer Blockaden helfen können. Sonst eine große Freundin der Selbstmedikation rate ich hier aber von eigenen Versuchen ab. Sie müssen nicht alles alleine machen, denken Sie an den Spruch "Es gibt nicht den idealen Menschen, wohl aber den richtigen Menschen zur richtigen Zeit" und lassen Sie sich helfen.

Was soll ich Ihnen nun wünschen? Einen abenteuerlichen oder eher aufregungsarmen August? Entscheiden Sie für sich, übermitteln Sie mir telepathisch Ihre Wünsche und ich tu mein Bestes!

Ihre Heilpraktikerin Christina Corente

Nachricht im Juli

Einfach und effektiv: Die eigenen Dämonen füttern

Ja, Sie haben richtig gelesen: Den Dämonen Nahrung geben, wie es im Titel des zugehörigen Buchs ganz korrekt heißt, bedeutet, buddhistische Techniken zur Konfliktlösung heranzuziehen (wie im Untertitel versprochen). Gehört habe ich davon - mit einem Ohr und so nebenbei - während eines Vortrags der von mir verehrten homöopathischen Ärztin Dr. Beate Latour. Der wirklich ungewöhnlichen Thematik wegen habe ich mir das Buch gekauft - und im Gegensatz zu den meisten anderen Internetbestellungen seit Beginn der Coronakrise war es praktisch sofort da und ich konnte gleich loslegen.

Das Buch der ehemaligen buddhistischen Nonne und heutigem weiblichen Lama Tsültrim Allione (Geburtsname Joan Rosmaniere Ewing) ist ganz schön dick und da ich noch viel anderes zu tun hatte, habe ich reichlich unaufmerksam darin geblättert und die Tipps freizügig für mich umgemodelt. Über das Ergebnis staunte ich nicht schlecht. Nicht nur hat es großen Spaß gemacht, mir meinen ersten Dämon visuell dingfest zu machen und zu erfahren, dass er völlig anders war und anderes wollte, als ich vermutet hätte. Auch fühlte ich mich anschließend viel freier als zuvor und beurteilte vieles in meinem Umfeld deutlich milder.

Und worum geht es dabei nun genau? Laut Tsültrim Allione können sich eigentlich positive, aber blockierte Eigenschaften von uns zu inneren "Dämonen" entwickeln, die uns das Leben schwermachen, sei es als körperliche Beschwerde und/ oder verbunden mit Seelenqual. In den fünf Schritten ihres empfohlenen Umgangs mit den Viechern muss man sich aber, anders als bei anderen psychologischen Techniken nicht groß mit seiner Vergangenheit auseinandersetzen oder akribisch irgendein Programm zu befolgen, um Erfolg zu haben. Gut - das mentale "Füttern" des Dämons mit dem eigenen Selbst ist gewöhnungsbedürftig, ebenso wie das anschließende Verschmelzen und gemeinsame Sichauflösen. Doch nur Mut! Das geschieht ja alles bloß in der Vorstellungswelt - und danach ist man vielleicht ein richtig dickes Ding los...

Einen recht schönen Juli wünscht Ihnen

Ihre Heilpraktikerin Christina Corente

Nachricht im Juni

Immer gleich auf der Palme oder todmüde? Das kann die Leber sein!

Zur Zeit schieben wir ja gerne alles auf die Coronakrise und den damit verbundenen Stress. Der (oder das) Virus ist ja auch an ganz vielem Schuld, aber ein paar gesundheitliche Probleme gibt es ja auch noch ohne eine Zusammenhang mit COVID-19 beziehungsweise der Angst davor.

Zumindest glauben wir das. Soll heißen, man kann sich ja nie ganz sicher sein. Lassen Sie mich erklären, was ich mit diesen kryptischen Äußerungen meine.

Hatten Sie auch in letzter Zeit mal wieder Lippenherpes? Flammte eine alte Gürtelrose wieder auf? Kommt Ihnen die dauernde, lähmende Müdigkeit bekannt vor, vielleicht aus der Zeit, als Sie ein Jugendlicher mit der "Knutschkrankheit", dem sogenannten Morbus Pfeiffer waren? Möglicherweise hängt das damit zusammen, dass unser Immunsystem gerade alles Virusartige, was versteckt irgendwo in unserem Organismus überdauert hat, angreifen und vor die Tür setzen will.

Diese Gefechte bedeuten Mehrarbeit für unsere Leber. Sie soll die Trümmer wegräumen und das neben ihren vielen anderen Jobs wie Entgiftung, Eiweißaufbau, dem Bilden von ausreichend Zuckerreserven und vielem mehr. Wenn Sie jetzt zwischen extremer Reizbarkeit und ständiger Müdigkeit schwanken, könnte dies Ausdruck einer überlasteten Leber sein.

Machen Sie doch vorsichtshalber eine Leberkur nach Hildegard von Bingen! Das geht verhältnismäßig einfach und zwar so: Für die nächsten vier Wochen bringen Sie täglich in einer Hauptmahlzeit eine halbe Packung gekochter Maronen (erhältlich in jedem gut sortierten Supermarkt, steht beim Obst und Gemüse) und etwa eine viertel Fenchelknolle unter.

Natürlich gibt es noch viele andere Leberkuren, aber wenn Sie diese beiden Lebensmittel einigermaßen mögen und vertragen, können Sie in relativ kurzer Zeit auf Besserung hoffen. Und wenn Sie sich anschließend vielleicht mal wieder zum Arzt trauen, lassen Sie doch Ihr Blut untersuchen. In der Regel sind die Leberwerte top und es wird Ihnen spürbar besser gehen.

Probieren geht über Studieren! Einen wunderschönen und ruhigen Juni wünscht Ihnen

Ihre Heilpraktikerin Christina Corente

Nachricht im Mai

Selbsthilfe bei Schock, schlechtem Schlaf und Co.

Draußen leuchtet der Frühling, doch wer kann ihn gerade unbeschwert genießen? Zwar sinkt die Zahl neuer Infektionen mit dem Coronavirus in diesen Tagen in Deutschland allmählich, doch die Angst vor weiteren Infektionswellen ist groß und eine Entwarnung dieser fürchterlichen Krise damit noch lange nicht gegeben.

Wie so oft in Krisen erscheint eine Sache aussichtsreich, vor allem weil wir momentan meist ohnhin auf uns allein gestellt sind: die gute alte Hilfe zur Selbsthilfe. Verlässlich stehen uns dabei homöopathische Mittel und Schüssler-Salze zur Verfügung. Hier kommen Vorschläge, was Sie bei fünf drängenden Problemen einnehmen können:

1.) Was tun bei Schock und lähmender Angst? Wie tief uns diese Pandemie mitsamt ihren Auswirkungen getroffen hat, merkt nicht jeder in vollem Umfang. Wenn Sie sich schon einmal um ein Unfallopfer kümmern mussten, kennen Sie solche Reaktionen: Da ist vielleicht jemand vom Fahrrad gefallen, blutet möglicherweise sogar, versucht aber trotzdem gleich wieder aufzustehen und möchte weiterfahren, als ob nichts vorgefallen wäre. Manchem dämmert es erst angesichts sonderbarer Gefühle von Betäubung oder Lähmung, das er tatsächlich gerade buchstäblich starr vor Schreck ist. Wem es jetzt so geht, der kann sich in der Apotheke Aconitum in der Potenz D12 besorgen und eine Weile täglich ein bis drei Kügelchen einnehmen. Vielleicht im Wechsel mit einem anderen bekannten und bewährten Mittel: Arnika, auch in der D12.

2.) Wie können Sie wieder besser schlafen? Sehr viele Leute schlafen zur Zeit entsetzlich schlecht. Dass sich am Glas-Container die Weinflaschen türmen, zeigt, wie sich die meisten zu helfen versuchen. Doch ist das ebenso wenig eine gute Idee, wie anschließend immer noch keinen Schlaf zu finden und angeschickert bei Verflossenen anzurufen. Was Al Pacino als einsamem Polizisten im Film Sea of Love nicht gelingt, hat in der Realität nicht mehr Chancen, glauben Sie mir. Probieren Sie es lieber mit der "heißen Sieben": Gemeint sind 5-10 Tabletten des Schüssler-Salzes Magnesium phosphoricum in der Potenz D6, die Sie in einem kleinen Glas in heißem Wasser aufgelöst trinken. Ich kenne kein Mittel, das Verkrampfungen besser löst und damit können Sie abends endlich wirklich entspannen.

3.) Apropos einsam: Also das ist ja wohl gerade "die Mutter aller Probleme". Bevor Sie endlos leiden, besorgen Sie sich in der Apotheke das Mittel Camphora in der Potenz D4 oder D6. Wer im Moment das Gefühl hat, ständig zu frieren, ist mit dem Mittel ebenfalls gut bedient. Am Tag ein bis drei Kügelchen oder ersatzweise eine Tablette einnehmen.

4.) Wen die schlechten Nachrichten zuhauf gerade unbeeindruckt lassen, der muss ein echter Optimist sein. Die meisten von uns sind das wohl eher nicht, ihnen drückt das alles kräftig auf die Stimmung. Das Schüssler-Salz Kalium phosphoricum in der Potenz D6 kann da helfen. Sie nehmen es am besten nachmittags ein, genau wie die "heiße Sieben": 5 bis 10 Tabletten in heißem Wasser auflösen und trinken. Kalium phosphoricum gilt als das Schüssler-Salz für starke Nerven und genau so etwas können wir jetzt gut brauchen!

5.) Bleiben noch die vermaledeiten Existenzsorgen, die jetzt so viele Menschen plagen. Müssen Sie sich da auch fürchten, dann können Sie sich jetzt selbst mit dem homöopathischen Mittel Bryonia in der Potenz D6 aus der Patsche helfen. Zumindest schon einmal seelisch.

Alles andere wird sich schon mit der Zeit fügen. Lernen Sie, allen Unkenrufen zu trotzen und die Ohren rechtzeitig zuzuklappen. Dafür fällt mir jetzt kein Mittel ein, aber wir schaffen das - alle zusammen!

Es grüßt Sie ganz herzlich

Ihre Heilpraktikerin Christina Corente

Nachricht im April

Keine Macht dem Virus - wie sich vor allem Senioren gut schützen

Die vergangenen Tage und Wochen sind wirklich dazu angetan, uns alle vor Angst zittern, schwitzen und schlecht schlafen zu lassen: jeder Gang nach draußen gleicht einem kaum berechenbaren Abenteuer. Drinnen erwartet uns eine Dauerschleife aus düsteren Nachrichten, Langeweile und einem leicht aus dem Ruder laufenden Haushalt.

Den älteren Menschen macht das besonders schwer zu schaffen. Nicht nur, dass eine Infektion mit dem Coronavirus für sie weit ungünstiger ablaufen könnte als für viele jüngere - auch die Aussichten sind für sie schlechter: wenn die Quarantäne für alle aufgehoben werden sollte, dann erst einmal nicht für Senioren, da sind sich die Experten ausnahmsweise einmal einig.

Wie also bitte nicht verrückt werden unter diesen Umständen? Indem Sie Lebenskraft und Verstand in einem starken Team zusammenarbeiten lassen und alles mit der guten alten deutschen Disziplin ordentlich bündeln. Folgendes kleine Programm kann dabei helfen:

1.) Bitte bloß nicht in den Schmollwinkel zurückziehen. Wer sich jetzt als Senior draußen zu viel blicken lässt, fängt sich vielleicht eine Ansteckung, auf jeden Fall aber manchen unhöflichen Kommentar ein. Es stimmt schon, dass viele Menschen angesichts der Krise freundlicher werden, aber das Gegenteil gibt es leider auch. Hinzu kommt, dass gewohnte Einkaufsecken dieser Tage oft völlig anders aussehen oder plötzlich ganz neue Regeln gelten. Schenken Sie sich also wo immer möglich die ganze Einkaufs-Arie und schicken Sie junge Verwandte oder Nachbarn los. Die haben noch die Nerven dafür.

2.) Pflegen Sie Ihre Psyche! Meiden Sie das Dauerfeuer der Nachrichten, indem Sie sich höchstens ein oder zweimal am Tag über die Lage informieren. Das genügt vollauf und die ständigen Wiederholungen bringen nichts Neues, sondern zerren nur an den Nerven. Beachten Sie auf jeden Fall die 5:1-Regel: Fünf aufbauende Erfahrungen sollten eine schlechte Nachricht abfedern. Sorgen Sie also für genügend Ablenkung: Das kann schöne Musik sein, das Erstellen schöner Fotoalben, eine Bastelarbeit oder ein Bild, was Sie schon lange malen möchten. Melden Sie sich via Telefon bei alten Bekannten, puzzlen Sie oder richten Sie schön langsam den Balkon her.

3.) In der Ruhe liegt die Kraft. Dieser Spruch glänzt doch jetzt in der Frühlingssonne wie frisch lackiert. Wenn das ganze Land seine Tätigkeit herunterfährt, hat das ja auch sein Gutes, nämlich die Wiederentdeckung der Langsamkeit. Herumtrödeln ist jetzt eine Tugend! Auch wenn Sie gefühlt einen Putzanfall nach dem anderen bekommen, gönnen Sie sich unfertige Baustellen und machen Sie bei jeder Gelegenheit Pause. Und nicht vergessen: die meisten Unfälle ereignen sich im eigenen Haushalt. Wer will schon ausgerechnet dieser Tage mit einem Beinbruch ins Krankenhaus? Also immer Gemach, Gemach...

4.) Ausgedehnte Mahlzeiten wechseln sich mit ein bisschen Haushalt und Hobby ab: das klingt nach Urlaub? Prima - das ist genau die richtige Einstellung. Und Ihre Erfahrungen aus Ferien oder Rentenbeginn kommen Ihnen nun zugute - ein bisschen Struktur in den Tag zu bringen, schadet auch unter scheinbar paradiesischen Umständen nicht. Tun Sie doch so, als hätten Sie sich als bester Juwelendieb der Welt in der Karibik zur Ruhe gesetzt, dort hätten Sie ganz ähnliche Probleme.

5.) Frischluft ist gut und wichtig - aber rationiert derzeit am besten: nutzen Sie bevorzugt eigenes Terrain wie Garten oder Terrasse, das gehört Ihnen ganz allein. Horchen Sie bei Spaziergängen gut in sich hinein, wieviel tut Ihnen gut, was lässt sich relativ stressfrei bewältigen? Passen Sie jeden Gang nach draußen Ihren Bedürfnissen an und nicht umgekehrt!

So, nun vielleicht noch eine Holunder- oder Cistus-Lutschpastille am Tag, etwas Vitamin B für gute Nerven, viel Maronen und Fenchel auf den Speiseplan für eine gute Lebertätigkeit und eine gehörige Portion Optimismus: so kommen Sie auch gut durch diese Krise!

Alles Gute wünscht Ihnen Ihre Heilpraktikerin Christina Corente

Nachricht im März

Vorsorge und Versorgung bei Virenalarm

Die Furcht vor dem Coronavirus geht um – als wenn unsere heimischen Grippeviren uns derzeit nicht schon wieder genug piesaken. Auf jeden Fall gute Gründe, um sich hier einmal gemeinsam zu überlegen, wie sich dem Organismus angesichts der Virenbelastungen naturheilkundlich beistehen lässt.

Zunächst einmal kann sich ein starkes Immunsystem selbst am besten helfen. Aus der Pflanzenheilkunde kennen wir hier zur Kräftigung den Sonnenhut Echinacea (als Tropfen oder in Tabletten/ Kapselform), der allerdings erst nach einigen Wochen Einnahme seine volle Wirkung entfaltet. Zudem sollten Menschen, die zu Autoimmunenreaktionen neigen (also etwa Allergiker), seine Hilfe nicht in Anspruch nehmen, da sich ihre Beschwerden unter der Behandlung verschlimmern könnten.

Aber es gibt ja genügend Alternativen von Mutter Natur. Hätten Sie gewusst, dass beispielsweise Tee aus Ringelblumenblüten (bitte nur die Blütenblätter verwenden, nicht die bitter schmeckenden Blütenböden...) und auch Tee aus Rosenknospen oder Blütenblättern im Ruf stehen, antiviral zu wirken? Als Faustregel gilt hier ein Teelöffel Kraut auf eine Tasse. Die individuelle Menge, die Ihnen guttut, haben Sie schnell heraus. Übertreiben Sie es mit den Trinkmengen insgesamt nicht, besonders viel hilft hier nicht unbedingt viel! Vor allem fertige Teebeutel von Rosen- und Ringelblumenblüten können Sie im Reformhaus oder Bioladen kaufen, ansonsten werden Sie im Kräuterladen (sogar etwas preiswerter) fündig. Unterstützen können Sie diese Therapie, indem Sie noch einige Tabletten des Schüßlersalzes Ferrum phosphoricum dazu geben und durch Vitamin C und B-Komplex-Gaben.

Im Reformhaus, sowie in der Apotheke, erhalten Sie auch Cistus (Zistrosen-Lutschpastillen oder -spray), dem man ähnliche Wirkungen nachsagt. Cistus soll Schleimhäute generell vor Krankheitserregern schützen können. Wer einen Krankenhaus- oder anderweitigen Besuch zu erledigen hat und dazu vielleicht noch öffentliche Verkehrsmittel benutzen muss, kann sich mit einer Lutschpastille Cistus wappnen.

Die Vorsichtigen unter uns können sich zusätzlich noch die rezeptfreie Lippenherpescreme Zovirax aus der Apotheke besorgen oder auch Majorana Vaginalgel von der Firma Wala, ein naturheilkundliches Mittel gegen Humane Papilloma (HPV)-Viren. Letztere kennen vor allem Frauen vom PAP-Abstrich beim Frauenarzt/ bei der Frauenärztin. (Majoran-Gel bitte nach dem Öffnen der – neuen - Packung erst mal als Hauch beschnuppern, denn es enthält recht scharfe aromatische Öle und brennt bei manchem an den Schleimhäuten sehr!). Diese Cremes bzw. Gele lassen sich leicht etwas zweckentfremden, indem Sie sich damit die Nasenschleimhäute innen einreiben, bevor Sie unter die Leute gehen.

Zwar gehören die Grippe- und Coronaviren als sogenannte RNS-Viren einer etwas anderen Klasse an als DNS-Viren wie Herpes- oder HPV-Viren, aber einen Versuch ist es wert. Auch Zovirax bitte sparsam, nicht länger als ein paar Wochen oder nur gelegentlich verwenden, da manche Menschen mit Hauterscheinungen darauf reagieren.

Da die Grippe hierzulande seit langem jedes Jahr gerade unter den älteren Mitbürgern (von der Öffentlichkeit nahezu unbemerkt) Tausende das Leben kostet, lasse ich noch den für Heilpraktiker/ Heilpraktikerinnen sicher unorthodoxen Rat folgen, für sich eventuell ein Grippeimpfung in Betracht zu ziehen, wenn Sie wie gesagt älter und/ oder vielleicht bereits chronisch erkrankt sind. Etwaige Folgen der Impfung lassen sich homöopathisch recht gut auffangen und möglicherweise ließe sich dadurch auch der Verlauf einer Infektion mit dem Coronavirus abschwächen.

Abschließend noch ein paar Empfehlungen, wie Sie den herumfliegenden Viren am besten entgehen können. Viel frische Luft in möglichst einsamer Umgebung ist gut, um die Abwehrkräfte zu stärken, aber darüber hinaus überlegen Sie sich bei jedem Gang unter Menschen, ob er derzeit wirklich sein muss. Verzichten Sie auf jeden Fall auf Umarmungen und den sonst üblichen Händedruck. Meiden Sie Menschenansammlungen und tragen Sie, wenn Sie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, grundsätzlich Handschuhe, mit denen Sie möglichst wenig berühren. Gewöhnen Sie sich an, sich  während einer Fahrt nicht die Augen zu reiben oder über das Gesicht zu streichen, um die empfindlichen Schleimhäute nicht zu berühren. Entsorgen Sie benutzte Taschentücher umgehend, machen Sie ohne Aufsehen einen Bogen um offensichtlich erkältete Personen und waschen Sie sich wenn und wo immer möglich, sofort und gründlich die Hände.

Vergessen Sie, wenn Sie in einem Wohnkomplex leben, die Treppengeländer nicht und reinigen und desinfizieren Sie sie von sich aus regelmäßig und gründlich. Die Geländer werden nämlich von relativ vielen Menschen angefasst und fast schon in den eigenen vier Wänden angelangt, lässt die Aufmerksamkeit bei den meisten von uns hier bereits zu sehr nach!

Haben Sie den Eindruck, dass es Sie trotz all dieser Vorsichtsmaßnahmen erwischt hat, dann melden Sie sich nach Möglichkeit telefonisch bei Ihrem Hausarzt. Niemandem ist derzeit damit gedient, wenn Sie sich auf gut Glück ins Wartezimmer setzen. Vielleicht ist Ihr Hausarzt homöopathisch bewandert, dann bitten Sie ihn auch diesbezüglich um ein Mittel.Wir Heilpraktiker-Kollegen sind im Krankheitsfall für Sie leider nicht der richtige Ansprechpartner, da wir keine Infektionskrankheiten behandeln dürfen.

Zum Trost ein letzter Tipp: Haben Sie eine Viusinfektion gleich welcher Art gerade erfolgreich überstanden, sollten Sie es besonders ruhig angehen lassen. In dieser regenerativen Phase ist das Immunsystem erfahrungsgemäß völlig geschafft und benötigt Ruhe, Schonung und nochmal Schonung und Ruhe! Wenn Quarantäne einen Sinn macht, dann in dieser Zeit.

Kommen Sie gut durch diese aufgeregten Wochen.

Es grüßt Sie sehr herzlich Ihre Heilpraktikerin Christina Corente

Nachricht im Februar

HPU - Macht dieses wenig bekannte Syndrom Sie krank?

Rätselhafter Reizdarm, geheimnisvolle Hashimoto-Krankheit, unspezifische Gelenkbeschwerden oder Zyklusstörungen bis hin zur Unfruchtbarkeit: steckt womöglich ein mit den Anfangsbuchstaben "HPU" abgekürztes chronisches Leiden hinter vielen solcher sonderbarer und unaufgeklärter Symptomkomplexe? Nun machen Zungenbrecher wie Hämopyrrollactamie oder Hämopyrrollactamurie nicht gerade Lust darauf, sich näher mit der Stoffwechselschwäche zu befassen. Hat man sich an diesen Begriffen aber erst einmal vorbeigetraut, wird die Sache richtig spannend.

Worum es bei der HPU geht, ist vergleichsweise schnell erklärt: eine eigentlich leichte Störung bei der Blutbildung, die sowohl angeboren als auch durch Umweltbelastungen verursacht sein kann. Dabei kann der Körper eine gewisse Menge fehlerhaft gebildeten Blutfarbstoffs nur dann entsorgen, wenn er sie an lebenswichtige Stoffe wie Vitamine, Magnesium, Zink oder Mangan bindet und später mit dem Urin ausscheidet. Die Ausscheidungsträger fehlen dem Organismus dann jedoch - und können auch durch eine noch so gesunde Ernährung nicht ausgeglichen werden. In der Folge entsteht ein langfristiger Vitamin- und Nährstoffmangel, der sich am besten durch Ergänzung der entsprechenden Substanzen beheben lässt.

Das können Sie kaum glauben? Und halten das Ganze am ehesten für eine PR-Strategie der Nahrungsmittelergänzungs- Industrie? Mir selbst ist es da nicht anders gegangen. Nur um ganz sicher zu gehen, hatte ich mich für ein paar Wochen entschieden, in Eigenregie den Vitamin B-Komplex sowie Magnesium und Spurenelemente wie Zink und Mangan zusätzlich zum Essen zu ergänzen. Damit ging es mir erheblich besser. Sogar die trockenen Schleimhäute, mit denen man als Frau jenseits der Wechseljahre immer leben zu müssen meint, fühlten sich merklich gesünder an. Als ich dann auch noch allgemein leistungsfähiger wurde, begann ich mich für Ilka Jessen-Tietgen zu interessieren - eine Kollegin aus Kiel, die aus ihrer eigenen Betroffenheit heraus zur Vorreiterin in Sachen HPU geworden ist.

Was Frau Jessen-Tietgen sagt, macht Mut. Zwar lässt sich der Stoffwechsel mit den von ihr empfohlenen Maßnahmen vielleicht nicht im landläufigen Sinne "heilen", dafür kann man lernen, mit der Schwäche gut umzugehen und wird manche Unsicherheit in Bezug auf die eigene Gesundheit los. Da wir alle hinsichtlich des HPU-Syndroms noch Pioniere sind und die Anerkennung bei Heilpraktiker-Kollegen und Schulmedizinern noch auf sich warten lässt, gebe ich - quasi als Hilfe zur Selbsthilfe - Ilka Jessen-Tietgens Erfahrungen hier weiter: Sie arbeitet nach eigener Aussage seit Jahren mit einem Institut in den Niederlanden gut zusammen, dem Klinisch Ecologisch Allergie Centrum, kurz KEAC. Auf deren Website kann man einen Fragebogen zum Thema ausfüllen, einen Test bestellen und später gegebenenfalls ergänzende Mittel erwerben.

Wer das Angebot nicht gleich annehmen möchte, kann es machen wie ich und ergänzt die Stoffe für eine Weile selbst. Nur überschreiten Sie bitte nicht vor lauter Eifer die empfohlenen Obergrenzen für die Ergänzungsmittel!

Einen schönen Februar wünsche ich Ihnen. Passen Sie gut auf sich auf!

Ihre Heilpraktikerin Christina Corente

Nachricht im Januar

Statt guter Vorsätze: Hörseminare mit Dr. Beate Latour

Da ich Hörbücher immer schon mochte und Lust und Konzentration bei mir inzwischen kaum noch ausreichen, um dicke Fachbücher am Stück zu wälzen, stieß ich irgendwann auf die Vorträge von Dr. Beate Latour. Über die Jahre schätze ich die Beiträge dieser Homöopathin, Ärztin und Schamanin hauptsächlich aus drei Gründen sehr. Frau Latour erzählt...

1.) ... immer verständlich. Ich kenne eigentlich sonst niemanden, der schwere Themen so schnörkellos und völlig unakademisch an den Homöopathen und damit auch an den Laien bringen kann. Zu meiner Freude fand ich viele ihrer Beiträge auf der folgenden Liste der Seite des Verlags für Homöopathie und Symbol unter der Adresse https://www.homsym.de/Download/Beate_Latour_Vortraege.pdf (Bitte Adresse in den Browser kopieren) aufgeführt.

Für Laien funktioniert das Ganze, weil sie einfach allen, denen homöpathische Mittel nichts sagen, bei deren Erwähnung empfiehlt, die Ohren zu schließen und das geht. Ich mache es selbst so, wenn sie tiefer in den Schamanismus einsteigt, da mir dort der Bezug fehlt. Klappt prächtig und verstehen kann man auch so nahezu alles!

2.) Sie erzählt immer offen und ehrlich. Wer schöpft nicht irgendwann Verdacht, wenn in der Behandlung von Menschen immer alles glatt zu laufen scheint und sich Erfolg an Erfolg reiht. Und dennoch haben Schilderungen von Behandlungen, die nicht zum gewünschten Erfolg geführt haben, auch unter Naturheilkundlern Seltenheitswert. Frau Latour kennt da keine Berührungsängste, sie schildert Pannen oder späte Siege ihres Heileralltags ebenso wie Erfolge. Und was soll ich sagen, so viel Offenheit schafft Vertrauen, nicht zuletzt in die Naturheilkunde insgesamt. Frau Latour erzählt eben aus dem wahren Leben und da wird es...

3.) ... nie langweilig. Mit Frau Latours Freude und Anteilnahme am Geschick ihrer Mitmenschen und auch an schwierigen Entwicklungen gerät das Leben wieder zum Abenteuer und gibt auch unerwarteten Wendungen jede Menge Raum. Eine solche Haltung steckt an, auch und gerade dann,wenn sich die Wege des Schicksals wieder einmal als extrem holprig erweisen.

Genug geschwärmt, denn beim Hörerlebnis muss für jeden selbst ja zunächst die Akustik stimmen. Deshalb hören Interessierte bitte vorab erst einmal in die zu jeder CD und zu jedem Download angebotenen Hörproben (hier ein Beispiel für die CD: Suche nach dem Glück- Genussmittel) hinein (Falls der Link nicht funktioniert, Adresse ins Browser-Suchfeld kopieren: https://www.homsym.de/krueger-andreas-latour-beate/die-suche-nach-dem-glueck-eine-homoeopathische-reise-durch-die-genussmittel/2041). Stimme und Tonart müssen für Sie stimmen, dann gibt es zu etlichen Themen Beiträge zur Auswahl, die nicht alle unbedingt Homöopathie im Titel tragen. So geht es etwa einmal um das Thema Herz, ein anderes Mal um Beziehungen - „Bessere Hälfte“ - wo sich Frau Latour mit Kollegen in der Unterhaltung abwechselt. Auch schön, denn so lernen Sie noch andere Referenten kennen, wie zum Beispiel Andreas Krüger, der in Berlin eine Heilpraktiker-Schule leitet oder die ehemalige Opernsängerin Rosina Sonnenschmidt.

Ein wunderbares Jahr 2020 wünscht Ihnen Ihre Heilpraktikerin Christina Corente

Nachricht im Dezember

Fünf Tipps bei Reizblase

Noch nicht enzündet, aber dauerhaft gereizt – bis hin zur Inkontinenz quält die Blase im Alltag viele Menschen. Die gute Nachricht: Der Spuk lässt sich meist stoppen.

Nein, es ist nicht wie bei einer Blasenentzündung“, erklärte meine selbst schon ganz gereizt wirkende Patientin. Sie verspürte kein Brennen in der Harnröhre, der Urin würde auch nach heftigem Drang auf der Toilette nicht bloß tröpfeln und es seien auch keine Blutbeimengungen darin zu erkennen. Beim Arzt war sie auch: Hinweise auf Erreger oder eine Entzündung gebe es nicht.
Dennoch wurde sie von ihrer Blase fast permanent gequält. Durch schmerzhaften Druck vor und während des Wasserlassens und von der Toilette komme sie manchmal gar nicht mehr herunter. Der Urinstrahl sei zwar dünn, höre dafür aber kaum wieder auf. „Oder er kommt in leise schwappenden Wellen – als ob sich dann meine Harnröhre nicht mehr ganz zusammenziehen kann!“, schilderte die Patientin ihre Beschwerden.
Zuweilen kam ihr der eigene Unterleib wie betäubt vor. Ganz schlimm wurde es in Konferenzen, die der attraktiven, 50-jährigen Unternehmerin zunehmend zum Albtraum gerieten. „Es reicht ein Niesen oder ein Witz, bei dem ich laut lachen muss – schon kann etwas in die Hose gegangen sein!“ Wie früher auf dem Schulhof lief sie auch an warmen Tagen mit einem Pulli oder einer Jacke um die Hüften geschlungen herum.

Nach Grunderkrankungen fahnden und Arzneien überprüfen

Die Patientin lebt mit einer Reizblase, auch überaktive Blase genannt oder als Drang- beziehungsweise Urge-Inkontinenz bezeichnet. Sie teilt dieses Schicksal mit Millionen Menschen im Land, vor allem Frauen jenseits der Wechseljahre und jungen Müttern, bei denen sich die ausgedehnte Beckenbodenmuskulatur noch nicht wieder zurückgebildet hat. Aber auch manche Männer kennen das Phänomen, etwa wenn sie als Kind ein Trauma erlitten haben.

Die Ursachen für eine Reizblase können vielfältig sein. Sinkende Östrogenspiegel nach den Wechseljahren führen häufig dazu, dass die Muskeln rund um Scheide und Harnröhre erschlaffen und Schleimhäute schlechter durchblutet werden. Auch die Gebärmutter kann sich abgesenkt haben und auf die Blase drücken. Und nicht zuletzt stört stressbedingte Nervosität die Regulierung der Blasennervatur erheblich. Besonders häufig dann, wenn diese sich schon seit der frühen Kindheit schlecht abstimmen konnte, da die Windelentwöhnung zu früh eingefordert wurde. Viel zu rasch werden dann Reize der anliegenden Nerven weitergeleitet, obwohl die Blase noch lange nicht voll ist.

Immer sinnvoll ist es, die Ursachen medizinisch abklären zu lassen. Bisweilen stecken Blasensteine oder Nierenerkrankungen hinter dem nervösen Störfeuer, selten auch eine Herzschwäche, ein unentdeckter Diabetes oder äußerst selten Erkrankungen des Nervensystems wie eine multiple Sklerose. Erfolgt dann eine Therapie der Grunderkrankung, lindert dies in der Regel auch die Blasenbeschwerden.

Die Patientin allerdings spürte die Lösung ihres Problems ausgerechnet an dieser Stelle auf - indem sie nämlich den Beipackzettel ihres Bluthochdruck-Medikaments genau studierte. Nachdem sie darin etwas über die Möglichkeit vermehrten Harndrangs nach der Einnahme las, wechselte sie in Abstimmung mit ihrem Arzt zu einem neuen Präparat, was ihre Situation deutlich verbessert hat.

Aber auch wenn sich medizinisch oder medikamentös kein Grund findet, muss sich niemand mit einer Reizblase abfinden. Folgende fünf Tipps sorgen meist schnell für Abhilfe:

1.) Cranberries und Kürbiskerne in den Speiseplan einbauen.

Zwei bis drei Cranberries – das sind die großen, rötlichen „Schwestern“ der Rosinen, aus den USA importiert und hierzulande noch nicht so bekannt – lassen sich in der Handtasche verstauen oder kurz verzehren, bevor man das Haus verlässt. Das enthaltene Tannin darin schützt die Schleimhäute und hilft wirklich, die Blase dicht zu halten. Dazu schütten Sie ein bis zwei Esslöffel Kürbiskerne täglich übers Müsli. Die Mineralien darin – hauptsächlich Kalium, Kalzium und Magnesium - stärken die Zusammenarbeit von Nerven und Muskeln. Auch viel Obst und Gemüse am Tag hilft, die Blasenwände zu stärken und vor Infektionen zu bewahren. Der Grund: ein Stoff namens Betacarotin, der besonders in roter Paprika zu finden ist.

2.) B-Vitamine helfen, die Nerven besser zu regulieren.

Die oben erwähnten nervösen Störungen lassen sich durch Vitamine des B-Komplexes gut beheben. Natürliche Quellen dafür sind Sonnenblumenkerne, Walnüsse, Naturreis und Vollkornbrot. Vorübergehend können Sie sich auch mit einem entsprechenden Präparat aus der Apotheke behelfen. Nach einer Woche vorschriftsmäßiger Ergänzung mit dem Vitamin B-Komplex sollte sich die Situation allmählich entspannen.

3.) Richtig trinken: Wasser bis 14 Uhr, Kräutertee bis 16 Uhr.

Über die richtige Trinkmenge bei Blasenstörungen wird viel gestritten. Betroffene trinken oft viel zu wenig aus der Logik heraus, dass ihren Körper nicht verlassen kann, was sie nicht zu sich genommen haben. Bezahlen müssen sie das häufig mit noch schmerzhafteren, weil trockenen Schleimhäuten. Häufig liest man auch, dass besonders viel zu trinken gut wäre, um die Muskeln und Nerven gezielt zu trainieren. In der Praxis bewährt sich das leider meistens nicht.
Meine Empfehlung: Trinken Sie bis mittags ausreichend viel Wasser, denn zu dieser Zeit kann der Körper zugeführte Flüssigkeit tatsächlich am besten bewältigen und optimal verteilen. Ein Teil des Wassers lässt sich durch Cranberrysaft ersetzen, so trauen Sie sich durch die günstige Wirkung auf die Schleimhäute auch wieder aus dem Haus. Kräutertee sollten Sie bis etwa 16 Uhr genießen, danach wollen die Nieren nicht mehr ständig ausscheiden müssen. Achten Sie aber darauf, keine Kräuter mit diuretischer Wirkung zu sich zu nehmen: Also erstmal kein Zinnkraut, keine Brennnessel- oder Birkenblätter! Lieber Goldrute, Rose oder Ringelblume verwenden.

4.) Die Angst besiegen durch spezielle Einlagen.

Blasenstörungen machen ängstlich. Die Befürchtung, den Urin nicht halten zu können, ist oft viel größer als das reale Ausmaß der Inkontinenz. So war es auch im Fall der oben erwähnten Patientin, die nur selten tatsächlich mit einer feuchten Hose nach Hause kam. Durch spezielle Urineinlagen, die sich umstandslos auch im Internet bestellen lassen und in einem neutralen Paket angeliefert werden, lässt sich der Lage rasch Herr beziehungsweise Dame werden. Das Material dieser speziellen Einlagen ist heutzutage so dünn, dass sich an der Hose nichts abzeichnet. Trotzdem halten sie dicht. Adé, Angst! Aber, Achtung: normale Slipeinlagen oder Vorlagen für die Regel dürfen Sie nicht verwenden, sie sind für unser Problem nicht konstruiert!

5.) Hormonlage sanft ausgleichen.

Wie eingangs erwähnt, sind schlecht durchblutete Schleimhäute und erschlaffende Muskeln vielfach durch einen schlechten Hormonstatus bedingt. Besonders sanft lässt sich die Situation durch das Trinken einer täglichen Tasse Lindenblütentee ausgleichen (bis 16 Uhr!). Über Linderung bei Erkältungen weit hinaus sind Lindenblüten in der Lage, den Homonhaushalt sanft und nachhaltig zu harmonisieren. Natürlich dauert es seine Zeit, bis der Körper darauf anspricht. Viele Heilpraktiker und Ärzte haben ihre Methoden, den Hormonstatus zu bestimmen und Fehlendes durch äußerlich aufgetragene Salben und Cremes zu ersetzen. Schlägt die Therapie gut an, können sich betroffene Frauen meist zugleich wieder über ein erfüllteres Sexualleben freuen.

Natürlich gibt es darüber hinaus noch etliche Möglichkeiten, wie sie sich helfen können, bevor Sie vielleicht auch schulmedizinische Verfahren wie einen operativen Eingriff in Betracht ziehen, bei denen ein einzusetzendes Kunststoffband die Harnröhre zu verschließen hilft (Stichwort TVT (Tension free Vaginal Tape)-Operation): Sie können Beckenbodengymnastik in einem Kurs erlernen, einen Homöopathen aufsuchen (Cantharis, Rhus toxicodendron oder Causticum sind beispielsweise bewährte Mittel), es einmal mit Akupunktur versuchen oder ein Tagebuch führen, mit dessen Hilfe Sie feststellen, welche Faktoren speziell bei Ihnen das Problem verschlimmern. Nur eines sollten Sie keinesfalls in Betracht ziehen: Der Sache einfach ihren Lauf zu lassen...

Schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2020 wünscht Ihnen Ihre Heilpraktikerin Christina Corente

 

Nachricht im November

Warum es oft nötig ist, Vitamin D zu ergänzen

Nicht nur das spärlich werdende Tageslicht ist schuld, dass wir zu wenig von dem „Sonnenvitamin“ abbekommen. Meist reicht auch die Aufnahme durch das Essen nicht, was Folgen für die Gesundheit haben kann

Die Theorie rund ums Vitamin D ist kompliziert und gefürchtet, was bereits damit beginnt, dass es sich dabei streng genommen um ein Hormon handelt. Hormon deshalb, weil der Organismus normalerweise in der Lage ist, die Substanz mit Hilfe von Sonnenlicht zu etwa 90 Prozent selbst zu bilden, während ein Vitamin ja per Definition nur von außen zugeführt und nicht selbst gebildet werden kann.

Obwohl die Versorgung über das Essen nur zu rund zehn Prozent erfolgt, bleiben wir aber gern beim traditionellen Namen Vitamin D, da Zungenbrecher wie Calcitriol (für aktives Vitamin D) oder Cholecalciferol (für die Vorstufe Vitamin D3) die Situation nicht verbessern, sondern uns eher noch mehr verwirren. Zumal sich einzig ein weiterer Vorläufer des „Vitamins“ – das Calcidiol oder kurz 25-OH-Vit.D – als speicherbare Form im Blut für Messungen eignet. Na, alles klar? - Der Begriff Vitamin D ist also zwar nicht ganz richtig, aber man kann ihn sich immerhin noch merken.

Weshalb ist Vitamin D für uns wichtig?

Michael F. Holick, der US-amerikanische Medizin-Professor, der die aktive Form des Vitamin D (Calcitriol) entdeckt hat, fand heraus, dass Stoffwechsel-Bestandteile des Vitamins nicht nur in Leber, Niere oder Haut gebildet werden, sondern grundsätzlich von allen Zellen des Körpers metabolisiert werden können.

Wahrscheinlich ist das deshalb so, weil der Organismus die Substanz auch überall braucht. So ist Vitamin D an der Bildung von Eiweißen beteiligt und damit an der Steuerung zahlreicher Gene. Eine Schlüsselrolle nimmt der Stoff bei der Knochenmineralisierung ein, indem er die Aufnahme von Kalzium und Phosphat aus dem Darm und deren Einbau in die Knochen fördert.

Dennoch ist ein Vitamin-D-Mangel nicht etwa sofort an zu wenig Kalzium im Blut zu erkennen. Denn der Körper gleicht einen Kalziummangel zunächst aus, indem er vermehrt das von den Nebenschilddrüsen bereit gestellte Parathormon, auch kurz PTH, ausschüttet (Merksatz:"Parathormon stellt Kalzium im Blut parat“).

Das PTH garantiert einen konstanten Kalziumspiegel im Blut, indem es Kalzium aus den Knochen entnimmt, dessen Ausscheidung über die Nieren verhindert und die Vitamin-D-Bildung anzukurbeln versucht. Funktioniert das nicht und wird der Mangel allmählich manifest, diskutieren Ärzte und Forscher seit längerem Zusammenhänge zu chronischen Erkrankungen wie Bluthochdruck, Osteoporose, Diabetes, Herzkrankheiten oder sogar Krebs.

Woher kommt der Vitamin-D-Mangel im Winter?

Für die Eigensysnthese von Vitamin D wird eine UV-B-Strahlung der Wellenlänge 290 bis 315 Nanometer benötigt, was in unseren Breiten ganzjährig nicht zu erreichen ist. Nur von März bis Oktober ist eine ausreichende Versorgung über die Haut möglich, solange man sich rund eine Stunde täglich nicht zu umfassend bekleidet im Freien aufhält (zumindest Gesicht und Arme sollten dabei unbedeckt sein). Dann kann der Körper das Vitamin wie alle fettlöslichen Vitamine (Merkhilfe: EDeKA – die Vitamine E, D, K und A sind fettlöslich) theoretisch im Fett- und Muskelgewebe für das Winterhalbjahr speichern.

Viel Bewölkung und Regen im Sommer, zu viele Aufenthalte in geschlossenen Räumen, aber auch die mit dem Alter nachlassende Fähigkeit, Vitamin D selbst herzustellen, können die ausreichende Produktion und Speicherung für den Winter verhindern und zu einer Mangelsituation beitragen. Ein erhöhtes Risiko für einen Mangel haben außerdem Menschen mit chronischen Magen-Darm-, Leber- oder Nierenerkrankungen, sowie Patient/innen, die dauerhaft Medikamente wie beispielsweise Antiepileptika oder Zytostatika einnehmen müssen.

Zwar enthalten Lebensmittel wie Eier, fetter Seefisch, Speisepilze oder auch Innereien nennenswerte Mengen an Vitamin D. Diese eignen sich jedoch häufig aus anderen Gründen nicht für einen regelmäßigen Verzehr in den erforderlichen Portionen.

Wie lässt sich feststellen, ob ein Mangel besteht?

Für die Bestimmung des Vitamin-D-Spiegels im Blutserum eignet sich wie oben erwähnt die Speicherform Calcidiol, auch kurz 25-OH-Vit.D genannt. Als sogenannte IGeL-Leistung (Individuelle Gesundheitsleistung) muss der Patient/die Patientin die Kosten dafür bei Ärzten genauso wie bei invasiv arbeitenden (wie etwa Blutproben entnehmenden oder neuraltherapeutisch spritzenden) Heilpraktikern selbst aufbringen, sie liegen zwischen 20 und 30 Euro. Der Wert lässt sich nur dann sicher bestimmen, wenn der Patient/die Patientin vor der Blutabnahme (meist im Rahmen eines kleinen oder großen Blutbildes) zwölf Stunden lang nüchtern geblieben ist.

Verwirrenderweise kann eine von zwei unterschiedlichen Einheiten auf den Befundbögen angegeben sein: einmal findet sich das Ergebnis in Nanomol pro Liter (kurz nmol/l) wiedergegeben, daneben gibt es aber auch die Angabe in Nanogramm pro Milliliter (kurz ng/ml). Für die Umrechnung kann man den in Nanomol pro Liter angegebenen Wert durch 2,5 teilen, das ergibt dann den Wert in Nanogramm pro Milliliter.

Grob gesagt gehen aktuelle Richtlinien von einer Mangelsituation aus, wenn der gemessene Wert unter 20 Nanogramm pro Milliliter fällt (das entspricht 50 Nanomol pro Liter). Genauere Informationen zu möglichen Ergebnissen und den damit einhergehenden Gesundheitsrisiken liefert unter dem Link des Robert-Koch-Instituts eine Tabelle zu dem Punkt „Wie wird der Vitamin-D-Status bestimmt und beurteilt?“.

Wie sieht eine sinnvolle Ergänzung mit Vitamin D aus und kann man auch überdosieren?

Aktives“ Vitamin D (Calcitriol) und dessen Vorstufe Vitamin D3 (Cholecalciferol) können vom Körper in etwa gleichermaßen gut aufgenommen werden. Da aber das „aktive“ Vitamin D rasch zerfällt (Halbwertszeit circa zwei Stunden) und der Organismus es problemlos aus der Vorstufe Vitamin D3 herstellen kann, wird meist mit Vitamin D3 (Cholecalciferol) substituiert.

Beliebt sind die Darreichungsformen als Tropfen oder Lutschdrops, entweder täglich (gängige Mengen sind 1000 I.E., also Internationale Einheiten) oder auch sogenannte Wochendepots, wobei einmal in der Woche 5600 I.E. auf-, beziehungsweise eingenommen werden.

Mehr sollte man auch bei offensichtlichem Mangel nicht zu sich nehmen, da es tatsächlich akut oder schleichend zu einer schädlichen Überdosierung kommen kann (wie übrigens bei allen fettlöslichen Vitaminen!). Bei einer übermäßig hohen Einnahme drohen zu hohe Kalziumspiegel im Blut (Hyperkalzämie), welche Übelkeit, Appetitlosigkeit, Bauchkrämpfe und Erbrechen verursachen können oder in schweren Fällen zu Nierenschäden, Herzrhythmusstörungen und Bewusstlosigkeit bis hin zum Tod führen können. Überschreiten Sie also bitte unter keinen Umständen die angegebenen Ergänzungsempfehlungen.

Einen gut versorgten November wünscht Ihnen Ihre Heilpraktikerin Christina Corente

Nachricht im Oktober

Mit Cranberries Blasenschwäche vorbeugen

Viele Menschen kennen Cranberries, die größeren dunkelroten Schwestern der Rosinen, gar nicht. Diese Trockenfrüchte aus den USA sind bei uns noch nicht sehr verbreitet. Ihr Genuss lohnt sich besonders für all jene, die an einer schwachen Blase leiden. Wer sich kaum noch aus dem Haus traut, weil bei der geringsten Druckbelastung wie beim Lachen oder Niesen etwas in die Hose geht, dem können Cranberries dabei helfen, den Urin zurückzuhalten.

Erfahrungsgemäß ist die Generation 50 plus häufig von Blasenschwäche betroffen, meistens Frauen, aber auch frischgebackene Mütter, wenn die Rückbildung der ausgedehnten Muskulatur auf sich warten lässt. Und auch Männer kennen das Problem, etwa wenn sie als Kind ein Trauma erlitten haben.

Vor der befürchteten Inkontinenz (so das Fachwort) können bereits zwei oder drei zerkaute Cranberries schützen. Warum und wie die sauren Trockenfrüchte den Schließmuskel der Harnröhre stabilisieren, ist nicht bekannt, was den meisten Betroffenen egal sein dürfte. Hauptsache ist, dass es hilft!

Sind keine Cranberries zur Hand oder ist der Harn überhaupt nicht mehr aufzuhalten, sind spezielle Einlagen notwendig. Aber Achtung: normale Slipeinlagen oder Regelvorlagen können nicht verwendet werden. Hier brauchen Sie wirklich extra Urineinlagen aus dem Fachhandel, die es auch im Internet gibt. Diese sind zwar nicht ganz preiswert, schenken aber Sicherheit, indem sie viel Feuchtigkeit auffangen, ohne dabei durchzunässen.

Zu guter Letzt bleibt noch die Möglichkeit, sich vom Homöopathen helfen zu lassen.Rhus toxicodendron, Cantharis oder Causticum beispielsweise sind bewährte Mittel bei Blasenschwäche.

Einen goldenen und möglichst trockenen Oktober wünscht Ihnen Ihre Heilpraktikerin Dr. Christina
Corente

Nachricht im September

Nüsse besser in Wasser quellen lassen

Studentenfutter wird zu trocken genossen und auch angebraten ist das Potenzial von Nuss und Co.nicht ausgeschöpft

Die Walnuss, die Haselnuss oder auch die teure und edle Macadamia sind botanisch „echte“ Nüsse, weil bei ihnen eine dreischichtige, verholzte Wand den Samen umschließt. Aber landläufig meinen wir mit „Nuss“ natürlich auch Cashewnüsse (Samen in „Scheinfrüchten“, wo verschiedene Pflanzenteile eine Schale ausbilden), Mandeln (bei denen Fruchtfleich die „Steinfrüchte“ umgibt), Sonnenblumenkerne (Früchte - „Achänen“ - der Sonnenblume) oder Pinienkerne („nackte“ Samen des Nadelbaums Pinie).

All diesen „Nüssen“ ist gemein, dass sie prinzipiell keimfähige Samen darstellen. Und jeder, der schon einmal bei der Garten- oder Balkonarbeit Pflanzen aus Samen selbst gezogen hat, kann bestätigen, dass die Samen meist besser keimen, wenn sie zuvor in Wasser eingeweicht worden sind. Denn die Natur ist sparsam und verhindert im trockenen Zustand durch sogenannte „Enzymhemmer“ einen ungünstigen, sprich wasserarmen Start ins Leben.

Enzymhemmer machen die „Nervennahrung“ jedoch trocken schwer verdaulich. Beim „Studentenfutter“ kommen dann noch die hochkonzentrierten Trockenfrüchte hinzu, welche den Körper versäuern. Das ist auch zu berücksichtigen, wenn für asiatische Gerichte neben Gewürzen auch etwa Cashewnüsse und Rosinen mit angebraten werden sollen. Schmeckt gut, geht schnell, nützt dem Organismus aber wenig.

Also lieber raus aus der Tüte oder Schale mit Nüssen und/oder Trockenfrüchten – und am besten über Nacht damit ins Wasser (mindestens aber ein bis drei Stunden lang) und darin quellen lassen. Anschließend gut abspülen (das entfernt auch Schadstoffe) und idealerweise klein geschnitten über einen grünen Salat gegeben. Der Grund: Die in den Nüssen enthaltenen, kostbaren Fettsäuren brauchen neutralisierende „Gegenspieler“, um nicht einseitig zu viel Säure zu produzieren. Das schafft Obst, ein grüner Salat oder grünes Gemüse.

Ihre Heilpraktikerin Christina Corente
Quelle: Rosina Sonnenschmidt, Band 9 der Schriftenreihe Organ-Konflikt-Heilung: Gehirn und Nervensystem

Nachricht im August

Eistee mal anders

Wer Lindenblütentee – ob eigenhändig gesammelt oder im Kräuterhaus erstanden – bloß als Mittel bei Erkältungen kennt und verwendet, unterschätzt diesen Heiltee gewaltig.

Natürlich kann er auch die lästigen Begleitbeschwerden einer Sommergrippe, wie übermäßiges Schwitzen, Verlegung der Bronchien, Schnupfen, Halskratzen etc. lindern helfen – doch das passiert, weil Lindenblütentee scheinbar allgemein das Zusammenspiel des Körpers harmonisiert.

Wie er das schafft, bleibt einstweilen sein Geheimnis, denn groß Studien gibt es dazu nicht. Die Hormonlage könne er ausgleichen, vermuten Naturheilkundige, die ihn sehr hoch schätzen.

Man kann sogar versuchen, ihn gegen die berüchtigten Hitzewallungen einzusetzen, die vor allem die Frauen jenseits der Wechseljahre ganz arg quälen können, besonders in der Nacht und bei diesen eh schon extremen Temperaturen.

Wer jetzt an heißen Tee noch nicht mal denken mag, lässt den Lindenblütentee vielleicht einfach stehen und genießt ihn später mit etwas Zitrone und Eiswürfeln als Eistee.

Unerschrockene, die ihn gleich heiß trinken, schwitzen kurz, aber kontrolliert. Und dann: pures Wohlgefühl...Prost! Auf einen schönen August stößt symbolisch mit Ihnen an

Ihre Heilpraktikerin Christina Corente